Mehlwurmfarm im Selbstbau. Für die Hobbyzucht.

  • City_Slider

    DANN wäre ich ein jemand.

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    Wenn man sich real sieht, spricht und....

  • City_Slider

    so bin ich ein Niemand.

  • Bröselchen

    ich habe mich am Wochenende mit den Flitzi's getroffen werden und wurde sehr eindringlich von Olafs Frau an Puschen erinnert... da muss ich ran...

  • Bröselchen

    ich klaue ein *werden*

  • City_Slider

    Siehste... ihr kennt euch seit langem.

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    Geht mir in anderen Foren genau so, man trifft sich seit Jahren und kennt sich... auch außerhalb vom WWW

  • Bröselchen

    das ist richtig, sind mittlerweile einige Jahre und es ist eine wertvolle Freundschaft geworden. Wir haben schon viel miteinander erlebt

  • City_Slider

    Als "Neuer" da ein Bein zwischen die Tür zu bekommen, ist aussichjtslos, da man sich eben nicht real kennt.

  • City_Slider

    Auf anderen Boards kennt man sich seit 10 Jahren oder länger, man trifft sich privat und und und. Das funkt als neuer nicht, ohne sich nicht real gesehen zu haben.

  • City_Slider

    Man ist und bleibt halt ein Außenseiter.

  • Bröselchen

    ich, ich habe hier eine sehr liebe Freundschaft mit jemanden, den ich nie gesehen habe. Aber wenn wir telefonieren, dann mindestens 1,5 Std. Und manchmal wird auch was verschickt.

  • City_Slider

    Ich könnte dir ellen lang geschichten über online Beziehungen erzählen... ich möchte nicht eine davon missen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte

  • Bröselchen

    eigentlich sind immer alle Aussenseiter im Forum. Die Dinge entwickeln sich mit der Zeit. Lupinchen war eine der ersten, mit der ich geschrieben hatte und wir haben uns sofort verstanden. Eigentlich möchte ich sie schon lange mal wieder besuchen

  • Bröselchen

    und andere, da brauchte es etwas länger.

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    Genau... ich habe auf einem US Board jemanden aus Japan kennen gelernt. Wir schreiben seit ca. 5 Jahren zusammen. Wenn es Carola erlaubt, fahre ich nächstes Jahr hin um ihn zu treffen.

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    So habe ich schon Leute rund um den Globus besucht und kennen gelernt

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    https://community.simtropolis.com/forums/ da bin ich mit dem selben nick und avart unterwegs. Man kennt mich da als "Crazy German". Da hab ich schon so einige besucht ^^

  • Bröselchen

    die meisten von früher haben kein Horn mehr, da verliert sich auch viel. Aber jeder der alten Mitstreiter ist unvergessen

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    Das ist eine Nummer Größer als dieses kleine Forum. Weltweite Community

  • City_Slider

    Aber jeder der alten Mitstreiter ist unvergessen..

    Das sieht man an "wann zuletzt online"

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    Sam_ma meldet sich seit ewigkeiten nimma

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    Auch am Tele ist sie kaum zu erreichen... schade

  • Bröselchen

    ja, sie hat jetzt andere Prioritäten. Und trotzdem habe ich viele gute Erinnerungen an sie.

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    Berufsleben geht halt vor.

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    Feuerwehr... und und und...

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    Flitzi hat mal gesagt... hier im Forum wurde alles gesagt, darum ist es so still hire

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  • Bröselchen

    ein anderes mal. Ich schaue mir jetzt eine Krimi aus der Mediathek an. Wünsche noch einen schönen Abend

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    Dir auch, danke.

  • Hallo,


    es gibt zig Seiten, wo es um die Vermehrung von Mehlkäfern geht. Diese Ufern allerdings aus, und überfordern uns mit "Nachwuchs". Ich möchte hier mal eine Anleitung posten, die es dem normalem Heimtierhalter ermöglicht, Mehlkäfer/Mehlwürmer in geringen Mengen für den Eigenbedarf zu "züchten".


    Benötigt werden: Einige Plastik Behälter (hier im Beispiel 30x 17cm, pro Stück 2€).


    Box.jpg


    Man braucht davon ca. 4- 5 Stück. Desweiteren Weizenkleie, Haferflocken, Fliegendraht (vorzugsweise Aluminium... Fieberglas geht aber auch), Tape, um die Gaze zu befestigen, Obst/Gemüse, um die Mehlkäfermaden zu versorgen. Nice to have= Vergrößerungsglas und eine Taschenlampe. Must to have ist= eine Pinzette, um tote Maden/Käfer aus den Zuchtbehältern zu entfernen. Desweiteren benötigt man noch ein feinmaschiges Küchensieb, um Material später auszusieben. Eine/mehrere LED Lampe mit 6500 Kelvin (sollte man eh für die Indoor-Haltung von Hörnern zur Hand haben).


    Der "Zuchtort" sollte +22°C bis +26°C aufweisen. "Staub" sollte an dem Ort kein Problem sein. Die Relative Luftfeuchtigkeit sollte um die 50-70% liegen. Während der Arbeit an der Farm, ist eine "Maske" zwingend erforderlich. Die Haut, die sich bei einem Verpuppen in den Behältern legt/befindet, ist federleicht. Ebenso der Kot und die Weizenkleie, die permanent durch den Raum schwebt.


    Ich selbst habe zig Internet Seiten nach Anleitungen durchsucht. Für uns Hörnchenhalter, habe ich mich für diese (meine) Lösung entschieden. Billig und im Rahmen des machbaren, ohne viel Zeit zu investieren.


    Zum Start der Zucht reichen ca. 200g an Lebenden Mehlwurmlarven aus. Man befüllt den ersten Behälter mit Weizenkleie (ca. 5- 10cm hoch), setze die Mitbewohner ein und versorge diese mit Nahrung und Feuchtigkeit (siehe unten).


    Als Futter dient: Altbackene Brötchen (oder auch Brot, das muss man testen, was die lieber mögen), Haferflocken, die Weizenkleie als Grundsubstrat und Obst/Gemüse um den Flüssigkeitsbedarf zu decken.


    Frischfutter sollte täglich/alle zwei Tage, ausgetauscht werden, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Spätestens, aber wenn es anfängt zu schimmeln.


    Nach dem einsetzen der Startpopulation sollte es in etwa so aussehen (hier im Bild Vogelmire, Brötchen und eine Pflaume):


    Besatz.jpg


    Die Maden werden sich innerhalb kürzester Zeit über das Grünfutter hermachen und in die Weizenkleie ziehen, um dort ungestört zu fressen.


    Jetzt hat man erst einmal ein paar Wochen Ruhe, um sich um die nächsten "Boxen" zu kümmern. Man nimmt eine weitere der Boxen/Plastikdosen und entferne den Boden wie hier abgebildet:


    Box ohne Boden.jpg


    Auf der Unterseite wird Tape angebracht und an diesem befestigt man "Fliegendraht". Vorzugsweise Aluminium Gaze.


    Ohne Boden.jpg


    Auf das Klettband wird die Gaze befestigt:


    Käfer Box.jpg


    So schaut das ganze aus, wenn der "Behälter" für die verpuppten Käfer fertig ist. Dazu später mehr:


    Käfer Box II.jpg


    Damit ist der Zuchtbehälter für die Larven/Käfer fertig.


    Wie es weiter geht, werde ich hier live berichten.

  • Sodale,


    die Würmchen sind inzwischen 8 Tage hier. Die ersten 24 Std waren sie eher... im "Winterschlaf-Modus", da sie im Geschäft im Kühlschrank gehalten wurden. Inzwischen sind sie sehr aktiv, bei einer Umgebungstemperatur von +25C°.


    An Zeit investiere ich im Moment ca, 10 Minuten am Tag, um tote Würmchen zu entfernen und um mir das Futter anzusehen. Die haben ganz schön Kohldampf ;-) Verpuppte Mehlwürmer habe ich noch nicht sichten können, dafür aber jede Menge leere "Hüllen". Es wird sich also fleißig gehäutet.


    Gefüttert wurde bis jetzt: Tomate, Salatgurke und Paprika (in 2cm dicken Streifen). Apfel (in Scheiben) und Pflaume (halbiert ohne Kern) und Haferflocken, Blätter der Vogelmiere, sowie Weizenbrötchen. Anfangs wurden die Brötchen lediglich in der Mitte geteilt. Da gingen nicht viele der Mehlis zum fressen dran.


    Schneidet man die Altbackenen Dinger allerdings in Scheiben, haben die Mitbewohner eine wahre Freude daran, diese Scheiben zu durchlöchern und sich den Bauch voll zu schlagen.


    1.jpg


    Hier im Bild Vogelmiere und eine Pflaume. Die Schnittfläche immer auf den "Boden" legen. Nach kurzer Zeit ist das Obst in der Tiefe der Weizenkleie abgetaucht. Was auch gut so ist, so kommen Fruchtfliegen nicht an das Obst.


    2.jpg

  • Die ersten Würmlies haben den nächsten Schritt erreicht und haben sich verpuppt:


    Puppen.jpg


    Die "Puppen" kommen in einen weiteren Behälter, der ebenfalls mit Weizenkleie (ca, 2- 3cm hoch) gefüllt ist. Futter ist in diesem Stadium nicht notwendig.


    Nach ungefähr 20- 25 Tagen (je nach Temperatur) schlüpfen aus diesen Puppen die ersten Käfer.


    Von nun an ist eine tägliche Kontrolle nötig, um die Puppen von den Mehlwürmern zu trennen. Läßt man die Puppen zu lange in dem Behälter mit den Würmern, besteht die Gefahr, das die Würmlies die Puppen anknabbern, welches zum Absterben eben dieser führen würde.


    Beim durchwühlen der Kiste mit den Mehlwürmern zur Kontrolle nach Puppen, wird man feststellen, das die Weizenkleie an Substanz immer weiter abnimmt und zu einem Pulver wird. Dass ist das Ergebnis der Vertilgung. Nach einiger Zeit wird man feststellen, das die Farbe der Weizenkleie in ein dunkleres Farbspektrum wechselt.


    Das ist dann ein Anzeichen dafür, das die Mehlwürmer das Grundsubstrat soweit vertilgt (gefressen) haben, das der Kot/die Ausscheidungen der Würmer überwiegt. Das wäre dann der Zeitpunkt das Substrat zu wechseln. Aber soweit ist es hier noch nicht. Das ganze ist übrigens ein hervorragender Dünger und kann dann direkt in die Erde eingearbeitet werden oder zum Kompost zugegeben werden.


    Wenn es soweit ist, wird das natürlich hier in Bild und Wort dokumentiert.


    -Oliver

  • Was mir heute aufgefallen ist: Haben die Würmer zu wenig Futter, knabbern die sich gegenseitig an. Das macht sich dadurch bemerkbar, das man bei der täglichen Kontrolle mehr und mehr tote Würmer entfernen muss (sind vom Kopf her schwarz).


    Ist hingegen genügen Trocken- und Feuchtfutter vorhanden, gibt es keinen/kaum Kannibalismus.


    *Edit meint* Die Krabbler sind sogar dazu fähig, die "Hülle" des häutens zu vertilgen. es dauert eine Weile aber die gehäutete Haut wird tatsächlich verspeist... erstaunlich.


    Das erklärt auch die heftige Staubentwicklung. Man sollte immer eine Staubmaske bei Arbeiten an der Farm tragen!

  • Nach gut zwei Wochen wurde heute das "Einstreu" gewechselt. Es befand sich fast nur noch Weizenkleie-Mehl im Behälter. Alles fressbare wurde entnommen und der Inhalt durch ein feines Küchensieb gesiebt.


    Im Anschluss wurde der Behälter mit heißem Wasser gereinigt, wieder mit Weizenkleie befüllt (ca. 4cm hoch), mit dem Futter wieder bestückt und die gesiebten Würmies hinzu gegeben. Das gesiebte Material ist ein hervorragender Dünger und kann sofort in die Erde eingearbeitet werden oder wandert auf den Kompost.


    Gruß Oliver

  • Soso,


    Mehlwürmer fressen also nur "von unten". DAS kann ich so nicht bestätigen ;-) Die wuseln überall rum und suchen nach Nahrung. Ob Obst jetzt mit der Schnittfläche nach oben oder unten liegt, spielt keine Rolex. Die krabbeln dahin, wo sie einen direkten Zugriff darauf haben!


    Im Bild eingekreist= eine frisch gehäutete Käfer Puppe:


    Würmer 1.jpg


    Ein Blick in die "Puppen-Kiste". Eingekreist, eine Puppe von gestern. Angeblich soll von diesem Stadium, bis zum schlüpfen des Käfers, rund 20- 25 Tage vergehen. Ich denke, es dauert ein bissele länger.


    Puppen 1.jpg


    Gruß Oliver

  • Hallo,


    es ging doch schneller als gedacht. Aus der ersten Puppe ist heute der erste Käfer geschlüpft. So, wie bei den Maden auch, ist es weiss. Bis zum Ausfärben in Richtung schwarz, wird es vermutlich ~14 Tage dauern. Futter wird noch nicht benötig. Falls es Hunger hat, kann es an der Weizenkleie knabbern.


    erster Käfer.jpg


    In 4- 5 Tagen wird der Käfer in eine weitere Box umgesiedelt werden, um dort mit seinen Artgenossen Paarungspartys zu feiern und fleißig Eier zu legen. Dazu dann mehr, wenn es soweit ist.


    Bis denne, Oliver

  • Heute Morgen wollte ich nach den frisch geschlüpften Käfern schauen... doch nix. Keiner war zu sehen. Nachdem ich die Weizenkleie ein wenig zur Seite geschoben hatte, konnte ich zwei entdecken.


    Völlig regungslos hatten die sich in die Tiefe der Kleie eingebuddelt und zeigten keinerlei Leben. Ich dachte zuerst... ok, die sind hinüber. Doch als ich die mit einem Zahnstocher "angestupst" hatte, bewegten sich die Beinchen.


    Ich hab die jungen Käfer dann an die Oberfläche befördert und mir das Geschehen mal eine Zeitlang angesehen. Gemächlich verkrochen die sich wieder in die Kleie, bis die nimma zu sehen waren. In diesem Zustand brauchen die wohl noch Ruhe.


    Einen Mehlwurm konnte ich dabei erwischen, wie es sich gerade vom Wurm zu einem Käfer verpuppte. Nur war blöderweise der Akku von meiner Cam leer *grummel* Bilder diesbezüglich werden bei Gelegenheit nachgereicht.


    Das ganze ist recht interessant zu beobachten. Jedenfalls interessanter als ARD/ZDF ;-)


    Nettes Wochenende, Oliver

  • Dann doch so ...


    Die Käfer wurden gerade umgesetzt. Aufgrund der Tatsache, das sich die "frischen Käfer" eingegraben haben, habe ich die letzte Zuchtbox installiert.


    In der unteren kommt ein wenig Weizenkleie... ca. 2- 3cm hoch:


    Babys.jpg


    Da drüber kommt die Box für die Käfer, welche mit der Gaze bespannt ist. Durch das "Sieb" fallen später die Eier der weiblichen Käfer in eben diese Box. Hier werden Haferflocken als Grundfutter angeboten. Weizenkleie wäre zu fein und würde in die darunter befindliche Box rieseln:


    Adult.jpg


    Dann die frisch geschlüpften Käfer in die Box befördern und mit Futter bestücken:


    Adult2.jpg


    An Frischfutter wurden hier zwei Scheiben einer Gurke hinzugefügt (nicht im Bild). Die Käfer müssen ja irgendwie ihren Flüssigkeitsbedarf decken können.


    -Oliver


    *Edit meint*: Die Käfer benötigen keinerlei Licht und möchten dunkel stehen. Darum haben die sich auch nach dem Schlupf eingegraben, um vor Tageslicht in Ruhe gelassen zu werden.

  • Hallo,


    die "Käfer" werden so langsam erwachsen. Die streifen inzwischen sehr agil in der Zuchtbox herum und suchen/fressen das angebotene Futter ( Die Haferflocken als Grundfutter, Paprika, Gurke, Redieschen,Möhre und Tomate).


    Fast Adult.jpg


    Ich schätze, in 7- 10 Tagen sind die ersten Käfer geschlechtsreif und können mir der Eiablage beginnen.


    Jedes weibliche Exemplar kann in ihrem Leben 200- 300 Eier legen. Die geschlüpften Larven haben eine länge von ~1mm.


    Wenn es soweit ist, folgen natürlich Fotos.


    -Oliver

  • Was interessant ist, ist... das, wenn man verpuppte Mehlwürmer in den "Schlupfbehälter" umsetzt und die nach der Beförderung auf dem Rücken liegen, die Käfer, nach dem schlüpfen, ebenfalls auf dem Rücken liegen (ich hasse Schachtelsätze ;-) )


    Ein eigenständiges Umdrehen nach dem Schlupf ist nicht möglich... warum auch immer. Morgens gehe ich also hin (vor der Arbeit), nehme die frisch geschlüpften Käfer mittels eines Teelöffels heraus und setze die in den Zuchtbehälter um. Bei der Gelegenheit drehe ich die mittels eines Schaschlikspießes auf den Bauch. Nach ein paar Minuten haben die es begriffen, das die nimma auf den Rücken liegen und krabbeln davon.


    Meistens verstecken die sich die ersten 2-3 Tage unter einem Brötchen oder buddeln sich in die Haferflocken ein... da ist es angenehm dunkel. Zusätzlich wird der Behälter mit einem schwarzem Tuch abgedeckt. Zum einen hält man so Fruchtfliegen fern, zum anderen haben es die ausgereiften Käfer es lieber, wenn es dunkel ist.


    To be continued Oliver

  • Hammer,


    da die Mehlis ja logischerweise älter werden und ihr Dasein nicht im Kühlschrank fristen, geht es hier aktuell "rund". Am Tage setze ich ca. 20- 30 verpuppte Mehlwürmerlarven um.


    Leider ist die hälfte nicht lebensfähig, da die Würmlies die verpuppten Puppen anknabbern. Das ist allerdings kein Thema, das jedes Weibchen der Mehlkäfer bis zu 200 Eier legt. Für den Heimtierhalter mehr als genug.


    Da bleibt reichlich für die Winterfütterung der Wildvögel und Eichhörnchen übrig :-)


    -Oliver

  • Hier schlüpft ein Käfer gerade aus seinem Puppen-Zuhause. Ich hab mir das mal die ganze Zeit angesehen. Es hat 10 Minuten gedauert, bis es aus der "Haut" geschlüpft ist. Das war sehr interessant.


    Schlupf.jpg


    Die Käfer mögen so gar kein Licht. Als es aus der Haut gefahren ist, versuchte es auch direkt, sich in der Weizenkleie einzugraben. Doch ich war schneller und habe es in die Käferbox verfrachtet ;-)


    Diese Kiste ist mit einem schwarzen Tuch abgedeckt. Da drunter tummeln sich die Käfer und futtern was das Zeug hält. Sobald allerdings Licht einfällt, verschwinden die sofort... verkriechen sich unter die Haferflocken oder Brötchenscheiben... wie Kakerlaken *grusel*

  • Die ersten Käfer sind geschlechtsreif und können die Tage mit der Eiablage beginnen. Gefüttert wird z.Z.: Gurke, Möhre, das obligatorische Brötchen und Haferflocken, sowie Tomaten und Zucchinis.


    Neu.jpg


    Im Bild eingekreist= die neuesten "Mitbewohner" der Zuchtbox.


    Je gehaltvoller man während der "Zucht" füttert, um so gehaltvoller sind die Mehlwürmer bei einem Verfüttern.


    Es ist übrigens keine schlechte Idee, Mineralienpulver in jeglicher Art/Form über das angebotene Frischfutter zu streuen. Die Mehlies nehmen das auf, und geben das an die Streifis weiter.


    Man kann so die Aufnahme von Mineralien so wie auch Vitamienen wie Magnesium, Kalzium, Eisen, B1, B12 usw direkt steuern, indem man entsprechende Futterpflanzen den Mehlwürmern/Käfern zufügt. Dazu später mehr.


    -Oliver

  • Die "Zucht Station" füllt sich so langsam mit adulten Käfern.


    Adult.jpg


    Die Box da drunter habe ich heute mal mittels USB Mikroskop (200fache Vergrößerung) betrachtet und weder Eier, noch Larven entdecken können. Es kann aber nicht mehr lange dauern, bis die Käfer sich paaren.


    Hier im Bild das obligatorische Brötchen und ein Stück Wassermelone. Die Tiere müssen ja irgendwie ihren Flüssigkeitsbedarf decken können.


    -Oliver

  • Es füllt sich. Es tummeln sich inzwischen über 100 Mehlkäfer in der Zuchtbox. Eine Vermehrung konnte bis heute noch nicht festgestellt werden. Es kann sich aber nur noch um Tage handeln, bis es mit der Eiablage los geht.


    Gefüttert wird inzwischen mit: Kohlrabi, Möhre, Apfel, Gurke, Vogelmiere, Petersilie, den obligatorischen Brötchen, Hafer sowie Zuccinies. Alles aus eigenem Anbau und ungespritzt.


    Käfer.jpg


    Im Bild= rot eingekreist= Käfer, die mit der Verpuppung Probleme hatten und aussortiert werden.

    Weis= adulte Käfer...

    Gelb= Käfer im mittlerem Alter...

    Grün= Junge Käfer, frisch geschlüpft...

    Schwarz= Puppe...


    -Oliver

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