Murphy hat Herzprobleme (er hat es leider nicht geschafft)

In freundschaftlicher Verbundenheit nehmen wir Abschied von Marion aka Streiflein.

Die schönsten Momente im Leben

sind die, bei denen man

lächeln muss, wenn man sich

zurückerinnert. Erinnerungen,

die unser Herz berühren, gehen

niemals verloren. Das Leben ist

begrenzt, doch die Erinnerung unendlich...

  • Luise

    Zu Weihnachten kommen die Kinder nach Hause. Silvester werden sie mit ihren Freunden feiern.

  • Flitzi

    So muß es sein

  • Flitzi

    Wenn Lilith morgen wieder weg ist werden wir mit dem Packen anfangen

  • Flitzi

    Sardinien ist auch schon fix, wieder fast 4 Wochen, Mai/Juni

  • Luise

    Ach schön. Jetzt im Winter werden wir Zuhause bleiben. Aber nächstes Jahr will ich auch wieder wegfahren. In diesem Jahr waren wir immer nur kurz weg.

  • Luise

    Die Kinder waren oft hier. Durch Corona hatten sie keine Flugreisen gemacht.

  • Flitzi

    Besser als nichts, Beate wird nächstes Jahr auch schon 60 :/

  • Luise

    Echt :geschockt:

  • Flitzi

    Flugreisen sehe ich auch nicht entspannt, meine Freundin ist gerade in Südafrika

  • Luise

    Beate ist so zeitlos und jugendlich.

  • Flitzi

    😘

  • Luise

    Südafrika könnte jetzt problematisch werden.

  • Flitzi

    Richtig

  • Flitzi

    Sie ist schon fast drei Wochen dort und von den „Ereignissen“ überrascht worden

  • Luise

    Leo will ins Bett und ich muss mit. :grogri: Liebe Grüße an Beate und schön, dass wir Mal wieder gemeinsam hier waren. :)

  • Flitzi

    Ist das ein Angebot, oder eine Drohung? 😉

  • Flitzi

    Gruß zurück, auch an Leo

  • Luise

    Darüber denke ich erst einmal nach. :grogri:

  • Flitzi

    :moepse:

  • Luise

    Gute Nacht und meldet euch aus Tirol. Gute Fahrt. :knuddel:

  • Flitzi

    Machen wir

  • Luise

    :rofl::rofl:

  • Luise

    Wie in alten Zeiten. :rofl:

  • Flitzi

    :schild6: :knuddel:

  • Bröselchen

    schön, dass der ein oder andere mal wieder hier rein schneit.

  • Bröselchen

    auch wenn der Anlass ein trauriger ist, zeigt es doch die Verbundenheit. Wahrscheinlich schwelgen alle in unseren Treffen.

  • Bröselchen

    Vielleicht schaffe ich dieses Jahr doch noch eine Predigt 🤔

  • Bröselchen

    ☕für Hummelchen

  • City_Slider

    Boah, ist das schwierig sich bei Thalia als Erwachsener zu registrieren... Wahnsinn...

  • claudiaaush

    Danke dem Admin für den Post und @Bröselchen : nur zu und noch ein :hallo: :knuddel2:für Luise, Beate, Leo und Olaf - ein Hoffen auf ein Treffen nä Jahr, es wird Zeit

  • Ihr Lieben,


    lange habe ich mich hier nicht mehr blicken lassen - Internet und Forum passen momentan einfach nicht so sehr in mein Leben.


    Aber jetzt schreibe ich mitten in der Nacht diesen Beitrag, weil es wichtig ist und weil ihr vielleicht den ein oder anderen Hinweis oder Erfahrungsberichte habt.


    Gestern, also Freitag, habe ich Murphy recht kurzatmig und lethargisch in der Voliere sitzen sehen. Er mochte sich gar nicht bewegen und saß einfach nur auf einem seiner Sitzbretter. Obwohl es in meiner Wohnung eigentlich nie besonders warm wird (Bau aus den 30er Jahren, Erdgeschoss - hier ist es immer irgendwie kühl), dachte ich, es sei vermutlich die Hitze. Ich holte einen Eiswürfel und hielt ihm den hin - er hat auch bereitwillig daran geschleckt. Daraufhin hab ich ihm ein paar Eiswürfel in einen Futternapf gelegt, aber er ist einfach auf seinem Platz sitzengeblieben. Später war er dann weg - ich vermutete, er sei schlafen gegangen.


    Heute (Samstag) musste ich schon morgens aus dem Haus und kam erst spät am Abend wieder. Ich hatte ihm eine Traube in die Voliere gelegt. Sie war unangetastet (was quasi unmöglich ist, weil er Trauben sehr liebt). Auch das restliche Futter war unberührt. Daraufhin habe ich begonnen, die Voliere abzusuchen. Ich fing auf dem Boden an, räumte ein paar Röhren zur Seite und schaute in ein kleines Holzhaus, das dort steht. Und da war er auch drin. Eigentlich nutzt er das Haus nicht, weil er die Häuser, die ganz oben hängen, am liebsten mag. Aber ich fand ihn dort. Immer noch sehr kurzatmig, die Augen geschlossen. Ich habe dann die Traube genommen und in zwei Hälften geteilt und ihm eine Hälfte vor die Schnauze gehalten. Er hat sofort begonnen zu schlecken und zu knabbern. Auch Durst hatte er: Als ich ihm die Trinkflasche hinhielt, trank er einiges. Wahrscheinlich hatte er den ganzen Tag nichts zu trinken.


    Da ich keine Ahnung hatte, was war und er wirklich sehr schwach aussah, habe ich dann beim tierärztlichen Notdienst in Kiel angerufen und bin mit Murphy dorthin gefahren (20 Minuten Autofahrt... ich bin stolz auf den kleinen Mann, dass er das so wacker geschafft hat!).
    Die Tierärztin hat ihn dann erstmal mit dem Stethoskop abgehört und war sich sofort sicher, dass etwas mit dem Herzen ist. Die Herzklappen schließen anscheinend nicht richtig. Dadurch kann das Blut nicht gut zirkulieren und es kommt letztlich zu der Kurzatmigkeit und zu seinem geschwächten Zustand.
    Da mitten in der Nacht nur die Ärztin allein anwesend war, habe ich ihn dann mit Handschuhen festgehalten, damit sie ihm eine Spritze geben konnte (es klingt doof, aber ich war sehr froh, als er kräftig in den Handschuh biss und sich wehrte - das ist allemal besser als diese Lethargie!). Sie hat sie ihm in die Hautfalte am Nacken gegeben, was sofort eine Beule gab - dafür war das dann aber auch die Flüssigkeitszufuhr für ihn.
    Murphy bekommt jetzt ein Medikament ins Trinkwasser. Es heißt "scilla comp." und ist eine klare Flüssigkeit in kleinen Glasampullen. Laut Packung ist es eigentlich zur Injektion gedacht, aber ich soll es ihm ins Trinkwasser geben (auf 25ml eine Ampulle, sodass er es über 2-3 Tage verteilt trinkt). Wenn die Medikamente anschlagen und es ihm besser geht, soll ich mehr davon besorgen - die Ärztin vermutet, dass er es ein Leben lang bekommen muss.


    Noch ist es mitten in der Nacht. Ich habe jetzt erstmal so eine Ampulle ins Trinkwasser gegeben und lasse die Flasche auch als einzige Trinkquelle in der Voliere (ich habe sie in Bodenhöhe aufgehängt, direkt vor dem Eingang des Hauses, in dem er liegt). Bisher musste ich mit Murpyh noch nie zum Tierarzt, aber meine Nachbarin, die mehrere Tiere hat, kennt einen guten Arzt hier um die Ecke. Dort werde ich kommende Woche mal vorstellig und erkundige mich, wie er die Dinge sieht. Vielleicht macht er ja auch Hausbesuche, dann muss ich Murphy nicht nochmal zu einem Arzt schleppen.


    Meine Fragen wären jetzt:
    Hat jemand Erfahrung mit Herzproblemen bei Hörnchen? Kennt jemand das Phänomen, dass die Klappen nicht richtig schließen?
    Kennt jemand das Medikament und weiß da was zu?
    Habt ihr sonst noch eine Idee oder einen Tipp?
    Murphy ist jetzt etwa vier Jahre alt, bloß zur Info.


    Ich werde jetzt erstmal versuchen zu schlafen und werde euch morgen wieder informieren und auf dem Laufenden halten.

    Herr Samsa (†) & Mia (†)


    Das Leben ist ein scheiß Spiel, hat aber ne geile Grafik.


    Before you criticize someone, you should walk a mile in their shoes. That way, when you criticize them, you're a mile away and you have their shoes. (Jack Handey)

    Einmal editiert, zuletzt von Varda ()

  • Och je, das tut mir sehr sehr leid :(



    Ich kann dir beim Hörnchen nicht helfen, da hab ich keine Erfahrung.
    Ich kann dir aber sagen wie es beim Menschen meist ist



    Es gibt zwei Arten von Herzklappen Erkrankungen:


    Zitat aus Urheberrechtgründen entfernt. Für weitere Infos siehe medtronic. - Chibi


    Da ein Herzklappenfehler eigentlich ein mechanisches Problem ist, kann sie laut meines Wissens aus der Krankenpflege, medikamentös nicht gebessert oder rückgängig gemacht werden.



    Zu dem Medikament kann ich dir leider nichts sagen.




    Wie geht es Murphy heute ?

  • Hallo Uli, lass dich mal drücken. :troest: Da hast du ja eine schlimme Nacht hinter dir :(


    Unser Manny hatte ja Herzprobleme, aber die waren angeboren und er ist ja auch nicht richtig gewachsen. Da konnte an leider nichts machen. Das Medikament kenne ich nicht.


    Wie geht es Murphy heute?

    Schöne Grüße von Eva und Martin aus Köln :hallo:


    Sid April 2006 - August 2008† Manny August 2008 - Juni 2009† Gina Frühjahr 2005 - Oktober 2011†


    :dance2:

  • Au Backe ;(
    ich bin natürlich auch kein Arzt, soweit ich weiß (arbeite auch noch nicht soolange in der Kardiologie) gibt es bei Klappengedöns alternativlos die OP.
    Medikamentös wird die daraus resultierende Herzschwäche therapiert z.B. mit Medis gegen Wassereinlagerungen und Tbl. gegen die Herzschwäche. Einmal Tante google gefragt:


    http://www.walaarzneimittel.de…ilagen/scilla-cp-glob.pdf


    bin chemisch leider unwissend :ratlos:Z.B. Weißdorn ja in Studien ist den Beweis schuldig geblieben.
    Vermuten würde ich mal, daß es nichts Angeborenes ist, da Murphy ja schon 4 ist. Es gibt ja inzwischen auch viele Tierärzte, die sich auf Kardiologie spezialisiert haben, wär ja vielleicht eine Idee


  • Hallo Uli, ich freu mich, von dir zu hören, :knuddel2: auch wenn der Anlass nicht schön ist.
    Wobei, die Diagnose ist ja auch so eine Sache... ich kann mir vorstellen, dass es mitten in der Nacht und bei so einem kleinen Tier für den Tierarzt auch nicht so einfach ist. Es ist also definitiv gut, wenn sich noch einmal ein anderer TA in Ruhe das Ganze anschaut / anhört.
    Meine Mutter hatte mal eine Ratte, die zwar Zeit ihres Lebens Herzmedikamente nehmen musste, aber trotzdem alt geworden ist. Es kommt natürlich auf die genaue Art des Problems an und auf das jeweilige Tier, aber mit etwas Glück haben du und Murphy noch ein paar schöne Jahre zusammen.


    Bei Scilla comp., das dir die TÄ gegeben hat, handelt es sich laut Hersteller um ein homöopathisches Mittel. Die Verdünnungen sind mit D2/3 sehr niedrig und somit ist tatsächlich etwas von den Stoffen enthalten: 1 mg Frühlings-Adonisröschen, 0,1 mg Maiglöckchen, 0,1 mg Urginea (Meerzwiebel?), 1 mg Weißdorn. Teilweise haben die Inhaltsstoffe auch eine Wirkung bei Herzkrankheiten. So weit, so gut - zwar entgegen des homöopathischen Prinzips (Hahnemann rotiert gerade in seinem Grab), aber "homöopathisch" ist hier wohl eher ein Verkaufsargument als echte Überzeugung des Herstellers.


    Was nicht gut ist: Wieviel letztendlich an wirksamen Stoffen drin ist, ist unklar. Und diese herzaktiven Substanzen haben eine sehr niedrige therapeutische Breite. Das heißt, es ist nur ein geringer Konzentrations-Unterschied zwischen zu wenig (unwirksam), richtig (wirksam, wenig Nebenwirkungen) und zuviel (extreme Nebenwirkungen bis zum Tod). Diese TÄ will also einem Tier, für das es wenig Laboruntersuchungen gibt, ein Mittel geben, bei dem nicht klar ist, wieviel Wirkstoff drin ist, und das übers Trinkwasser, wo die Aufnahmemenge extrem stark schwanken kann. 8| Das ist schon fahrlässig... stell dir vor, man würde im Altenheim den Medikamentencocktail der Patienten in einer Flasche Wasser lösen und sie auffordern, sie sollten ruhig ab und an mal nen Schluck nehmen...


    Die richtigen, genau dosierten Medikamente können unterstützend wirken, auch wenn ein Herzklappenfehler ein mechanisches Problem ist, das nur mit einer OP beseitigt werden kann. Man kann es mit Ventilen vergleichen: Wenn eine der Klappen verengt ist oder nicht mehr richtig schließt, kann sich Blut stauen bzw. zurückfließen. Je nach Kombination der nicht richtig funktionierenden Klappen und Art des Problems unterscheidet man eine handvoll unterschiedliche Arten von Herzklappenfehlern. Im englischen Wikipedia gibt es eine übersichtliche Tabelle über die unterschiedlichen Arten mit jeweiliger Symptomatik, Untersuchung und Behandlung, wenn du tiefer in die für uns Laien recht komplexe Materie eintauchen willst,


    Medikamente können die Situation auf verschiedene Art verbessern. So treten z. B. oft Wassereinlagerungen (auch "Wasser in der Lunge") auf, weswegen man standardmäßig bei Herzproblemen auch entwässernde Medikamente (z. B. Dimazon mit Furosemid - wie die nächsten Medikamentenbeispiele in Klammern ist das bei Ratten im Einsatz) gibt, um die Atmung zu erleichtern. Daneben können die berühmten ACE-Hemmer (z. B. Enalapril) und Betablocker (z. B. Atenolol) beispielsweise helfen, die Pumpleistung des Herzens zu erhöhen und Rhythmusstörungen zu verringern. Blutverdünner (z. B. ASS) senken das Risiko der Gerinnselbildung. Auch ein Antibiotikum kann einen Versuch wert sein, weil manche Herzklappenfehler erst durch eine bakterielle Entzündung entstehen. Zum Weiterlesen: Die Apothekenumschau hatte eine schöne Zusammenfassung, Ein guter TA kann dich letztendlich am besten beraten - idealerweise nach einer ordentlichen Diagnostik. Eine Tierklinik bietet sich da an; vielleicht habt ihr eine in der Nähe.


    Es gibt also noch viele Optionen... hoffentlich geht Murphy schnell wieder besser, sodass er ein halbwegs normales Hörnchenleben führen kann. Ich drücke euch ganz doll die Daumen! :knuddel2:

  • Vielen Dank für eure Antworten!


    Zitrone, das was du mit der Klappeninsuffiziens beschreibst klingt in etwa wie das, was die Ärztin gestern gesagt hat. Das mit dem Blutrückfluss meinte sie nämlich auch.


    Und nach einigen Stunden des Überlegens und Grübelns kam ich zu ähnlichen Gedanken, wie ihr sie hattet: Wie kann man sowas denn mit Medikamenten eigentlich behandeln? Wie funktioniert das? Wie soll er die Menge aus der Ampulle zuverlässig aufnehmen? Ihr wisst ja selber, dass Streifis nun nicht so wahnsinnig viel trinken. Zudem hab ich mich gefragt, ob es eigentlich den Geschmack des Trinkwassers verändert. Hm.


    Hinzu kommt, dass ich mir nun die Packungsbeilage durchgelesen habe (ich hab sie gestern nicht gesehen, weil ich die Schachtel an der anderen Seite geöffnet hatte). Da steht drin, dass "die anthroposophische Naturerkenntnis und Heilmittelfindung berücksichtigt werden" sollten. Ich will wahrlich keine Diskussion über alternative Heilmethoden, Antroposophie und Homöopathie vom Zaun brechen, aber mein Hörnchen hat ein Herzproblem (oder zumindest ist es ernsthaft krank) und leidet. Und ich bin, auch aufgrund meines Berufes, sehr skeptisch, was Weltanschauungsfragen in der Medizin angeht. Ich wäre zumindest gern informiert worden, um was es da geht. :|


    Jedenfalls bin ich jetzt noch entschlossener, gleich morgen bei dem anderen Tierarzt anzurufen. Ich will mindestens telefonisch eine Zweitmeinung und eine Einschätzung, ob er Murphy nochmal sehen will. Es ist so ärgerlich, dass wir in Kiel keine Tierklinik haben - ich wüsste auch nichts in der Nähe, das nächste wäre dann Hamburg und das ist über eine Stunde Fahrt. Nicht, dass ich für Murphy nicht auch drei Stunden fahren würde, aber für ihn ist das enormer Stress.


    Als ich vorhin nach ihm gesehen habe, hat er schon sehr viel aufmerksamer geschaut, wieso ich den Deckel des Hauses hebe. Gestern hat er einfach nur dagelegen, heute wurde das Köpfchen gehoben und er hat sich auch etwas mehr bewegt. Habe ihm dann einen selbst angerührten Brei mit gemahlenen Mandeln hingestellt und eine frische, gehälftete Traube. Als ich die Traube von vorher herausnehmen wollte, hat er mich beinahe gebissen und war auch sehr flink dabei. Das ist schon mal gut. Trotzdem sah er natürlich fertig aus. Er will das Haus nicht verlassen und hat auch kaum Trinken angenommen. Auch auf die neue Nahrung hat er sich nicht gestürzt (liegt vielleicht auch am Brei; morgen besorge ich verschiedene Sorten Babybrei).


    Mit Murphys vorherigen Haltern stehe ich auch in Kontakt. Wir sind uns einig, dass das nicht angeboren ist - keiner von uns hat vorher sowas bei ihm beobachtet.


    Ich hoffe jetzt sehr auf den Tierarzt hier.

    Herr Samsa (†) & Mia (†)


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  • Wie Chibi natürlich richtig geschrieben hat, gibt es schon Medikamente mit denen man behandeln kann.
    Aber eben nur gegen die Symptome die ein solcher Klappenfehler mit sich bringt.


    Zudem finde ich es sehr schwierig die Medis für ein Hörnchen zu dosieren.


    -> Furosemid zb in zu hoher Dosis kann tötlich für das kleine Horn sein.
    Es is ja, auf deutsch gesagt, eine "Wassertablette" und diese schwemmt aus, zu hoch dosiert, verliert der Körper zu viel Wasser.
    Genauso ist es mit den anderen Medis.


    Ich weis nicht ob es diese Medis in so geringer Dosis gibt. Vermutlich schon einige, wie Chibi ja schrieb, für Ratten
    Aber ein Hörnchen ist ja doch ein bissl kleiner als eine Ratte - gibt's es da noch geringere Dosen ? (Kenne mich da wie gesagt nicht so wirklich aus, was Medis für Nager anbelangt)



    Ich würde auf alle Fälle nochmals bei einem anderen TA vorsprechen.
    Viell hat Murphy ja "nur" eine Herzinsuffizienz (eine Herzmuskelschwäche), die kann man medikamentös auf alle fälle behandeln.


    Das heiße Wetter ist zudem noch eine Belastung ...


    Ich drücke natürlich die Daumen und alle Baumi Pfoten die wir haben, für den Kleinen :)

  • Wie ich bereits geschrieben habe, bringen Medikamente natürlich keine Heilung des Herzklappenfehlers, aber können zur Verbesserung der Situation beitragen. Und die Diagnose steht ja noch gar nicht sooo fest.


    Zudem finde ich es sehr schwierig die Medis für ein Hörnchen zu dosieren.


    -> Furosemid zb in zu hoher Dosis kann tötlich für das kleine Horn sein.
    Es is ja, auf deutsch gesagt, eine "Wassertablette" und diese schwemmt aus, zu hoch dosiert, verliert der Körper zu viel Wasser.
    Genauso ist es mit den anderen Medis.


    So ist es bei den meisten Medikamenten und gerade bei denen, die wie erwähnt eine niedrige therapeutische Breite haben. Man macht es auch bei größeren Tieren so, dass man mit einer entsprechend niedrigen Dosis anfängt und diese dann erhöht, bis sich die Wirkung bemerkbar macht. Oder, wenn es sich bereits um eine Notfallsituation handelt, hoch einsteigt und dann mit der Dosis runtergeht, bis die Krankheitsanzeichen wieder schlimmer werden, und dann auf eine etwas höhere Dosis zurückgeht. Es kommt selbstverständlich auf die Menge an, deswegen war ich ja auch gegen eine Verabreichung Pi mal Daumen. ;) Aber gar nix zu geben ist auch keine gute Variante. Was wären denn z. B. die Alternativen, wenn Wasser in der Lunge festgestellt wird, aber kein Ausschwemmungsmittel gegeben? Dann riskiert man entweder Erstickung oder entscheidet sich gleich fürs Einschläfern.


    Ich weis nicht ob es diese Medis in so geringer Dosis gibt. Vermutlich schon einige, wie Chibi ja schrieb, für Ratten
    Aber ein Hörnchen ist ja doch ein bissl kleiner als eine Ratte - gibt's es da noch geringere Dosen ?


    Es gibt natürlich vorgefertigte, abgepackte Medikamentenportionen für Ratten, Degus, Hamster wie auch für Streifis... ne, kleiner Spaß. ;) Ich hab noch nie ein Medikament für Ratten in der Hand gehalten - wir Nagerhalter sind einfach nicht die Zielgruppe der Medikamentenhersteller. Es sind meistens Packungen, die für Hunde oder Katzen usw. gedacht sind. Das macht für uns natürlich ein bisschen mehr Arbeit, aber wat soll's... Bei Flüssigkeiten ist das alles eh kein Problem. Pillen zerteilt man, und wenn es sich nicht gerade noch um Viertel handelt, die man erreichen will, mörsert man das Ganze am besten und packt sich dann selbst kleine Portionen ab. Oder löst einen Teil bzw. schlämmt ihn auf, um die Flüssigkeit mit ner Spritze dosieren zu können.


    Wenn die zu verabreichenden Volumina zu klein sind, um sie in ausreichende Genauigkeit mit einer Spritze abmessen zu können, dann verdünnt man das. Z. B. bei der Dosierung von 0,01 ml bei einer 1-ml-Spritze: Man zieht 0,1 ml des Medikaments mit 0,9 ml Wasser in die 1-ml-Spritze und schüttelt gut, und plötzlich ist es nur noch ein Zehntel der Konzentration und man kann bequem 0,1 ml statt vom unverdünnten Stoff 0,01 ml abnehmen. So kann man ganz problemslos auch Medikamente für Hund & Co. einem deutlich kleineren Tier verabreichen. :)


    Uli, es ist auf jeden Fall gut, dass du eine zweite Meinung einholen willst. Kiel ist doch keine so kleine Stadt, da sollte es zumindest einen kompetenten Tierarzt geben, auch wenn es keine größere Klinik gibt. Und der stellt ja vielleicht eine andere Diagnose...
    Was den Brei betrifft, vielleicht passt dem Kleinen echt nur die Sorte nicht. Du kannst ja mal verschiedene Varianten ausprobieren - bei uns war Griesbrei immer ganz okay, manche mögen Obstbrei... andere selbst angemischten Nussbrei, Keksbrei, Bananenbrei... Es geht ja echt erstmal darum, dass er überhaupt futtert und zu Kräften kommt, da darf es auch mal etwas weniger gesund sein.

  • Habe mich nun weiter umgehört: Es gibt in einem anderen Stadtteil wohl eine richtig gute Tierarztpraxis. Eine Freundin erzählte, dass sie deren Ratten erfolgreich operiert haben und sich sehr gut um die Tiere kümmern und auch Kleintiere als Patienten ernst nehmen (gerade was Ratten angeht, ist das ja manchmal so eine Sache). Da werde ich morgen früh gleich anrufen.


    Hier ist es zum Glück nun wieder etwas kühler geworden - ich denke, der Faktor "Hitze" ist damit erfreulicherweise kein Risiko mehr.


    Mal sehen, wie es nun mit der Behandlung weitergeht. Also was mit den Medikamenten ist, was der Tierarzt dazu sagt, was vielleicht an Diagnose noch gestellt werden wird und wie wir nun verfahren.


    Gerade habe ich nochmal neuen Brei (andere Variation, mit Himbeere und gemahlenen Haselnüssen und ein wenig Honig) und neue Traube ins Häuschen gestellt. Murphy hat sich gleich darauf gestürzt, aber ich weiß nicht, ob er Traube oder Brei wollte (habe den Deckel gleich zugeklappt, als er aktiv wurde, weil ich ihn nicht stören möchte, wenn er schon frisst). Mal sehen, was nachher davon weg / angeknabbert ist. Ansonsten halte ich ihm immer mal die Trinkflasche hin. Mal mag er dann trinken, mal nicht. Er verlässt das Haus jedenfalls nicht. Aber er guckt schon etwas agiler und angriffslustiger um sich, wenn ich den Deckel öffne. Wäre er gesund und ich würde ihm so nahe kommen, würde er mich grillen und vierteilen. ;) Er mag überhaupt keine Nähe und es ist gut zu sehen, dass das auch immer noch so ist. Wäre es ihm absolut gleichgültig, wäre das viel besorgniserregender.


    Ist das eigentlich üblich, dass ein Medikament, das eigentlich zur Injektion gedacht ist, übers Trinkwasser gegeben wird? Tabletten mörsern und anders dosieren und so... das leuchtet mir ein. Aber ein anderer Verabreichungsweg klingt nicht so logisch für mich als Laie.
    Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass er die Nacht schafft (gestern hatte ich da meine Zweifel).

    Herr Samsa (†) & Mia (†)


    Das Leben ist ein scheiß Spiel, hat aber ne geile Grafik.


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  • Es war jetzt von mir au nich so gedacht, dass er gar keine Medis bekommen soll ... wollte nur meine Bedenken äußern. Sorry wenns falsch rüber kam


    Danke das du das nun so ausführlich beschreiben hast :)
    Bin ich um eine bzw mehrere Erkenntnisse wieder klüger ^.^



    Bin gespannt was der zweite TA sagt.

  • Ich drücke dem Kerlchen die Daumen, dass er Dich bald wirklich wieder grillen will...

    Liebe Grüße von Wiltrud!


    Bei uns leben: 2.0 Streifenhörnchen: Sam und Herr Rossi
    Außerdem 4.0 Alpakas, 4.0 Lamas, 2.0 Kater, 2.1 Kaninchen, 3.17 Wachteln



    Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
    und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
    (Kurt Marti)

  • Ist das eigentlich üblich, dass ein Medikament, das eigentlich zur Injektion gedacht ist, übers Trinkwasser gegeben wird? Tabletten mörsern und anders dosieren und so... das leuchtet mir ein. Aber ein anderer Verabreichungsweg klingt nicht so logisch für mich als Laie.


    Es gibt für denselben Wirkstoff meist unterschiedliche mögliche Verabreichungswege. Von der Reinheit her ist es kein Problem, ein Medikament, dass zur Injektion gedacht ist, oral zu verabreichen. Andersherum wäre es kritisch.


    Auf jeden Fall schön, dass der Kleine etwas mit Appetit gefuttert hat. :) Und der Tipp von deiner Freundin mit den Ratten ist super - da weißt du zumindest, dass du an einen Arzt kommst, bei dem auch die kleinen Tiere gut aufgehoben sind.

  • Danke euch für Zuspruch und Infos!


    Heute Morgen hatte ich spontan eine kurze Herzattacke: Murphy lag nicht mehr in dem Schlafhaus, das am Boden steht. :S Und auch sonst nicht am Volierenboden. Also ging die Suche los. Der kleine Mann hat allen Ernstes eine Klettertour unternommen, um in sein Stamm-Haus zu kommen, das ganz oben hängt. (Ich schimpfe ein bißchen mit mir, dass ich es ihm nicht von Anfang an nach unten gestellt habe - mir ist das einfach nicht in den Sinn gekommen. :( ) Da drin habe ich ihn gefunden und dann einfach das ganze Haus in den Transportkäfig gestellt, um ihn besser im Blick zu haben (und ich hatte Angst, dass er beim Klettern abstürzt, weil er ja so schwach ist).


    Es gibt nun Neuigkeiten (und ich bin wieder einmal froh, dass ich meine Zeit frei einteilen kann). Wir waren jetzt insgesamt zwei Stunden lang beim Tierarzt.
    Aber von Anfang an:


    Die Praxis, die mir empfohlen wurde, kennt sich mit Streifenhörnchen nicht aus. Sie haben mir eine andere Praxis gesagt, bei der ich nachfragen kann und meinten aber, dass ich natürlich trotzdem vorbeikommen darf, falls ich niemanden finde (sie würden sich dann entsprechend versuchen einzulesen etc.). Das fand ich tatsächlich gut, denn es war ehrlich, aber sie haben mich auch nicht im Stich gelassen. Also rief ich bei der anderen Praxis an und die sagten, ich soll gern vorbeikommen.


    Das habe ich getan und es war wirklich, wirklich gut. Ich trage die Praxis gleich auch noch in unser Tierarzt-Verzeichnis hier im Forum ein.
    Das erste, was die Ärztin tat, war gefühlt 100 Fragen zu stellen. Sie hat alles mögliche abgefragt, auch hinsichtlich des Besuchs beim Notdienst am Wochenende. Sie hat sich die Ampullen zeigen lassen und die Zusammensetzung durchgelesen. Sie wirkte dabei irgendwas zwischen belustigt und leicht verärgert... und meinte dann: "Ok, ich nehme das so zur Kenntnis." Die Art, wie sie es sagte, war aber schon ziemlich deutlich: Sie hielt nicht viel davon. Und ich war offen gestanden erleichtert darüber.
    Bevor sie Murphy rausgeholt hat, hat sie das Fenster geschlossen und die Tür von innen verriegelt, damit niemand plötzlich hereinkommt. Und dann meinte sie: "Ich finde immer, Streifenhörnchen sind wie Vögel ohne Flügel." (Mir sind dabei mehrere Steine vom Herzen gefallen, denn sie scheint die Tiere wirklich zu kennen und nicht nur so zu tun.)


    Erstmal hat sie ihn abgehört. Der Herzschlag war etwas unregelmäßig, aber sie konnte sonst keine Auffälligkeit feststellen. Gewogen hat sie ihn auch: Er wiegt 75g! Ich konnte Murphy noch nie wiegen, weil alle Tricks versagt haben und er einfach keine Lust darauf hatte (und zwingen wollte ich ihn nicht; es gab ja keinen dringenden Anlass). Aber 75g finde ich für ein Hörnchen seiner Größe wirklich wenig. :/ Mia wog mehr und die war kleiner. Die Tierärztin fand es auch nicht üppig.


    Danach ging es zum Röntgen. Ich hatte schon befürchtet, dass sie jetzt eine Narkose machen wollen, aber sie hat sich Murphy genommen und dann zusammen mit ihrem Mann (ist eine Gemeinschaftspraxis) festgehalten: Sie vorne am Kopf, er hinten am Hintern und beide haben ihre Hände abgedeckt, sodass sie die Strahlung nicht abkriegen. Als sie ihn zurückgebracht hat, hat sie mir direkt noch gezeigt, wie ich ihn am besten halte, wenn ich ihm etwas einflößen muss (wir wussten ja noch nicht, wie die Behandlung aussieht, aber sie hat mitgedacht und es gezeigt, als sie ihn eh schon hatte). Danach durfte er wieder zurück in Schlafhaus.


    Der andere Arzt (also ihr Mann) hat mir dann die Röntgenbilder in aller Ruhe erklärt. Es ist so: Murphys Herz ist sehr groß. Es scheint aus irgendeinem Grund vergrößert zu sein. Es ist so groß, dass es die Luftröhre nach oben drückt. Die müsste eigentlich weiter unten verlaufen (es gab ein Bild von der Seite und eins von oben, während er auf dem Bauch liegt). Von den restlichen Organen erkennt man seltsamerweise nichts. Bis auf 2-3 Luftblasen im Darm hat man nur eine hellgraue Fläche gesehen. Das war ziemlich ungewöhnlich. Was aber der eigentliche, große Sorgenpunkt ist: Vor dem Herzen (also wenn man vom Kopf aus guckt vorne) ist irgendetwas. Sie wissen nicht was: Entweder ist es Flüssigkeit. Oder, was sie eher vermuten, ein Tumor. Sie haben mir auch gleich gesagt, dass man das definitiv nicht operieren kann. Auch einen Ultraschall können sie bei so einem Tier nicht machen; das Kleinste sind wohl Frettchen, bei denen das noch geht (und da auch nur, weil das Herz günstig liegt). Die Prognose ist schlecht - auch da waren sie deutlich (er noch etwas deutlicher als sie).
    Aber: Aufgegeben wird jetzt noch nicht. Ich habe zwei Medikamente mitbekommen. Das eine kräftigt den Herzschlag, also die Kontraktionen. Das andere ist entwässernd. Falls es also Flüssigkeit ist, könnten wir sie damit eventuell rausbekommen. Die Medikamente sind:
    Lasix (als Lösung, ich soll täglich 2mal 0,02ml ins Maul geben)
    Prillium 75 (auch als Lösung, einmal täglich 0,03ml ins Maul)
    Die Arzthelferin hat mir noch gezeigt, wie ich diese Mini-Mengen am besten dosieren kann.


    In zwei bis drei Tagen soll ich nochmal anrufen und erzählen, wie es ihm geht. Geht es ihm bedeutend besser, dann hat er sehr gute Chancen. Es kann aber auch sein, dass er in den nächsten Stunden und Tagen stirbt. Oder dass sich sein Zustand eben weiter verschlechtert (sollte das so sein, werden wir ihn wahrscheinlich einschläfern).


    Ich bin abwechselnd erleichtert und am heulen. Eben ist er aus dem Schlafhaus geklettert und hat getrunken und Traube genascht und sich umgeguckt (er war glaube ich etwas pikiert, dass er nicht in der großen Voliere ist, sondern in dem ollen Transportkäfig, aber so kann er sich wenigstens nicht verletzen). Vorwiegend bin ich aber dankbar dafür, dass die Praxis so kompetent und freundlich war (alle waren wirklich wahnsinnig lieb und bemüht).

    Herr Samsa (†) & Mia (†)


    Das Leben ist ein scheiß Spiel, hat aber ne geile Grafik.


    Before you criticize someone, you should walk a mile in their shoes. That way, when you criticize them, you're a mile away and you have their shoes. (Jack Handey)

  • Hallo Varda :)


    Kann ich sehr gut verstehen, dass Du da jetzt zwischen Lachen und Weinen hängst. Ging mir ja schon beim Lesen so.
    Ich bin superfroh, dass Du Dir noch eine 2., diesmal doch sehr fundiert klingende, Meinung eingeholt hast.


    Ich drück Euch die Daumen, dass es "nur" Flüssigkeit ist und ihr das mit den Medikamenten jetzt in den Griff bekommt.

  • Ulli es ist gut das Du so eine tolle TA Praxis gefunden hast, auch wenn leider das Ergebnis nicht ganz so erfreulich ist. Ich bin aber überzeugt das Murphy sich mit den Medis noch erholen wird und dir noch einige Zeit Freude bereiten wird.

  • Scheint sich ja echt auszukennen! Toll!
    Weniger toll die Diagnose... :/
    Auch das behandeln ist ja eine Herausforderung... Alles Gute!

    Liebe Grüße von Wiltrud!


    Bei uns leben: 2.0 Streifenhörnchen: Sam und Herr Rossi
    Außerdem 4.0 Alpakas, 4.0 Lamas, 2.0 Kater, 2.1 Kaninchen, 3.17 Wachteln



    Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
    und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
    (Kurt Marti)

  • War beim Lesen auch hin- und hergerissen... so schön, dass du so eine tolle und kompetente Tierarztpraxis gefunden hast, in der die Ärzte sich Zeit nehmen zum Fragen stellen, aufmerksam zuhören, ein Gespür für Streifis haben und nicht nur aus dem Bauch raus Diagnosen stellen. :) Aber so ein schlimmer Verdacht, dass der Kleine einen Tumor an einer so ungünstigen Stelle haben könnte. Da bleibt nur zu versuchen, das Ganze optimistisch zu sehen, und natürlich hoffen wir alle darauf, dass es doch nur eine Wassereinlagerung ist. :knuddel2:


    PS: Das Ich-klettere-jetzt-in-mein-Lieblingshäuschen-komme-was-wolle ist eine typische Hörnchenaktion gewesen. Aber es ist schön, dass Murphy weiterhin seinen eigenen Kopf hat. ^^ Jetzt muss er nur noch wieder fit werden...

  • Vielen, vielen Dank für euren Zuspruch! Das hilft mir wirklich sehr!! Es ist schön, nicht allein zu sein damit.


    Und ja, seinen Dickkopf hat er behalten. ;) Ich kann ihn aber auch verstehen: Das große Schlafhaus ist viel bequemer und gemütlicher eingerichtet als das andere. Da lag nur etwas Buchenschrot auf dem Boden. Jetzt hat er es kuschelig auf gefühlt einem Kilo Mandeln und drei Tonnen Toilettenpapier.
    Auch andere Dinge funktionieren: So verlässt er das Haus, um sein Geschäft zu machen. Er ist so tapfer! Ich hätte nämlich nicht gedacht, dass er heute nochmal rauskommt, denn ich habe ihm vorhin das erste mal die Medikamente eingeflößt. Schön ist anders. Das macht wirklich keinen Spaß ihn festuhalten. :/ Ich weiß ja, wie wenig er die Nähe von Menschen mag. Aber er hat nicht viel gezappelt und es wirklich toll über sich ergehen lassen. Mutiges kleines Kerlchen.
    Dass er im Transportkäfig ist, gefällt ihm natürlich nach wie vor nicht. Aber ich bleibe dabei: Kletteraktionen sind zu riskant. Er wirkt schwächlich und etwas unkoordiniert. Wir brauchen jetzt nicht noch zusätzlich einen Sturz.

    Herr Samsa (†) & Mia (†)


    Das Leben ist ein scheiß Spiel, hat aber ne geile Grafik.


    Before you criticize someone, you should walk a mile in their shoes. That way, when you criticize them, you're a mile away and you have their shoes. (Jack Handey)

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