Angst vor dem Hörnchen

  • claudiaaush

    Kekse ? hab ich ?

  • karin66

    ich möchte mir gerne ein Hörnchen anschaffen .

    Bei meiner Suche bin ich bei thailändischen zwergstreifenhörnchen angekommen. Woher kann ich Infos bekommen ? Lg

  • claudiaaush

    Ich teil mal die Flasche Sekt mit Euch, schönen Sonntag noch ?

  • claudiaaush

    ? ?

  • Bröselchen

    ?

  • Gipsy

    Hallo

  • Bröselchen

    Moin ?

  • claudiaaush

    schönen Sonntag Allen ?

  • claudiaaush

    Ich danke mal der HV so tolle Menschen kennengelernt zu haben ….. musste ich mal sagen ?

  • claudiaaush

    ohne diese tolle Plattform ?‍♀️ nicht möglich. Danke !!!!

  • Bombelka

    Sehe ich genauso :app2:

  • Bröselchen

    :)

  • claudiaaush

    :hallo:

  • claudiaaush

    wollen wir eigentlich Wichteln? Nur mal soo 😇

  • Daniel86

    Seit ein paar Jahren interessiere ich mich für Streifenhörnchen, da bisher der Platz nicht ausreichend gegeben war konnte ich mir keines zulegen. Da ich ab kommendes Jahr ausreichend Platzt habe bin ich nun auf der Suche nach einem Jungen Streifenhörnchen. Woher bekomme ich denn einen Kontakt?

  • Daniel86

    Welche Züchter gibt es überhaupt noch?

  • Flitzi

    Für sibirische Hörnchen sollte es offiziell keine Züchter mehr geben, Alternativ wären amerikanische Chipmunks

  • Daniel86

    Ok, dann informiere ich mich mal über chipmunks. Wo gibt es dafür dann Züchter?

  • modip

    Hallo in die Runde, gibt es bitte Fotos von den Hörnchenflöhen?

  • Bröselchen

    🍾🥂🍀kommt gesund ins und durch das neue Jahr

  • Bombelka

    Es wurde ja noch gar nichts dieses Jahr geschrieben... Erste! :P

  • Bröselchen

    Gratuliere 😁

  • Fips

    Glückwunsch auch von mir :knutsch3: :froehlich:

  • Bröselchen

    Bei dem ganzen Regen muss ich Watson nicht mehr füttern, er wird nur noch gegossen. Wünsche allen etwas Sonne 🌞

  • claudiaaush

    Danke, also in H hat’s nicht soooo geklappt 😂 nice Weekend

  • Bröselchen

    Zuhülfe..blauer Himmel

  • Abby

    Hallo guten Abend. Ich habe mal eine Frage . Ist es n8rmal das Baumis einen schnellen Herzschlag haben ?

  • JennyPiefke

    Hallo, ich bin neu hier. Mein Name ist Jenny, wir besitzen seid 4 Jahren Chinesische Baumstreifenhörnchen.

  • Bröselchen

    Hallo Jenny, ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern.

  • claudia dorn

    Hallo, Verdacht auf Flöhe. Meine 3 Baumis haben eigentl. keinerlei Kontakt zu anderen Tieren. Inzw. bemerkt daß Nachbar-Katze Weg zur Voliere gef. hat und öfter davor sitzt und die 3 beobachtet. Welches Mittel schadet den Baumis nicht? An ihnen keine Flöhe, sind verm. im Schlafhaus. LG + Danke

  • Hallo ihr Lieben,


    ich bzw mein Partner und ich sind zur Zeit recht traurig gestimmt ;(


    Seit dem Murphy mich vor einer Zeit angegriffen hat, habe ich ziemliche Angst vor ihm.
    Er rannte doch ziemlich aggressiv auf mich zu, sprang mich an und bis mir in meinen Pullover (den ich zum Glück an hatte).
    Sowas hat er zuvor noch nicht gemacht.
    Mein Partner wurde in letzter Zeit dreimal von ihm gebissen, es floß jedesmal Blut. Der letzte Biss war schon sehr arg.
    Seit den Vorfällen, habe ich angst vor ihm und traue mich nicht mehr, ihm sein Freilauf zu gewähren.
    Da mein Partner viel arbeitet, schafft er es nicht tägl. bzw ist Murphy dann häufig schon verschwunden... Auch wenn er jetzt schon einige Male gebissen wurde, hat er da kein Problem mit.
    Und jetzt wissen wir einfach nicht wie es weiter gehen soll.
    Ich weiß einfach nicht, ob ich wieder "vertrauen" zu Murphy aufbauen kann.
    Das stimmt besonders mich sehr traurig, da ich eigentlich sehr an dem Kleinen Mann hänge.
    Aber ich weiß auch, dass er zur Zeit zu kurz kommt. Er hat zwar seine riesen Voliere, aber er braucht ja auch seinen regelmäßigen Freilauf :ungluecklich:
    Ich hatte schon par mal den Gedanken, Murphy weg zu geben. Aber der Gedanke, macht mich besonders traurig. Ich kann den Kleinen doch nicht einfach so weggeben?!


    Vielleicht habt ihr ja Ratschläge für mich oder auch schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Liebe Grüße
    Carina & Murphy
    :dance:


    Wer immer auf dem Sprung ist, flitzt manchmal am Glück vorbei. Wer aber in aller Ruhe Ausschau hält, hat oft bessere Chancen auf den großen Fang.

  • Hallo Carina,


    an Weggeben würde ich erst einmal nicht denken. Wie lange ist es denn her, seitdem er dich (und deinen Freund) angegriffen hat? Habt ihr in letzter Zeit im Zuge des Frühjahrsputz sehr viel an seiner Voliere geändert? Oder an der Wohnung? Riecht irgendwas anders als sonst? Vielleicht anderes Putzmittel ect.? Kann so viele Ursachen haben...

  • Den Frühjahrsputz an seiner Voliere haben wir noch nicht vorgenommen.
    Mir fällt so nichts ein, was anders sein könnte.
    Der letzte Biss ist jetzt so ca drei Wochen her. Seit dem hat er jetzt erstmal komplett Käfigarrest.
    Ich würde aber gerne etwas mit dem Frühjahrsputz anfangen, denn der Herr hat sich wohl eine neue Toilettenecke ausgesucht, die ich noch nicht finden konnte...

    Liebe Grüße
    Carina & Murphy
    :dance:


    Wer immer auf dem Sprung ist, flitzt manchmal am Glück vorbei. Wer aber in aller Ruhe Ausschau hält, hat oft bessere Chancen auf den großen Fang.

  • Und seitdem ist er auch in der Voliere weiterhin aggressiv? Es könnte ein verspäteter Herbstler sein, allerdings sollte es mit der Aggressivität nicht mehr all so lange dauern. Versuch mal zu überlegen, ob sich nicht irgendetwas verändert hat, auch wenn es noch so kleine Dinge sind.

    • Offizieller Beitrag

    Manchmal hilft auch ein unangenehmer Duft auf der Haut, wobei es eher unangenehm für das Horn sein sollte.
    Soweit ich mir erinnern kann, wurden Handcremes mit Rosenduft erwähnt.
    Vielleicht hilft auch etwas JHP auf der Haut. Der Duft ist schon recht beissend in empfindlichen Näschen.

  • Hallo Carina,


    ich hatte gerade vor einen ähnlichen Thread aufzumachen, da es uns exakt genauso geht. Bei uns ist es ähnlich, wie du es geschildert hast.


    Wir haben Zoe jetzt seit ca. einem Jahr. Die erste Zeit hatten wir keine Probleme, sie war immer schon lebhafter als unser erstes Horn und hatte auch nicht so viel Respekt wie Justus, aber sie hat nicht gebissen. Seit einiger Zeit ist es so, dass sie sehr aggressiv im Auslauf ist und auch gezielt in Füße und Hände beißt, wen ich sachte mit dem Kissen zur Seite schiebe, wird es schlimmer. Mitlerweile ist es so, dass ich mich kaum traue sie rauszulassen. Sie war jetzt bestimmt seit 4 Wochen nicht mehr draußen, weil ich schlicht und ergreifend Angst vor ihr habe. Zum Einen ist es die Angst vor den Angriffen an sich, zum anderen hab ich auch Angst ihr im Affekt weh zu tun, oder sie gar ernsthaft zu verletzen.


    Mitlerweile sind wir mit unserem Latein am Ende und es hat sich hier eine negative Stimmung breit gemacht. Auch mich stimmt es unendlich traurig, weil ich nciht weiß was ich mit ihr anfangen soll. Mir tut es sehr Leid sie immer nur in der Voliere zu sehen und ihr einfach nicht gerecht werden zu können. Es ist wie ein Kreislauf, nach wenigen Wochen nehm ich mich dann zusammen und denke mir "ich versuchs nochmal mit dem Auslauf" und dann wird sie nach wenigen Minuten des Erkundens wieder aggressiv und das ganze geht von vorne los... Käfigarrest. Das ist nicht das ,was ich mir für sie gewünscht habe. Ich mein, sie hat eine großzügige Voliere, aber das ist ja nicht alles.



    Auch wir beschäftigen uns mit dem Gedanken sie abzugeben, aber das ist nicht DIE Lösung die wir gerne hätten, da andere evtl. das gleiche Problem haben und wir sie ungern weiterreichen würden wie ein Gegenstand, zumal wir schon die dritten Besitzer sind.


    Fals jemand Ratschläge, Tips, irgendwas hat, wären auch wir sehr froh drüber!


    P.S. an Frühjahrsputz ist bei uns leider zurzeit auch nciht zu denken....

    • Offizieller Beitrag

    Hallo :)


    Ich habe Dein Thema in die richtige Rubrik geschoben: Herbsteln - Aggressivität.


    Daran, dass dieses Thema sogar eine eigene Rubrik hat, siehst Du, dass du mit dem Problem nicht allein bist. Wenn Du die Suchfunktion genutzt hast, dann wahrscheinlich im falschen Unterthema. Es wird dann nur in diesem Unterthema gesucht.
    Wenn Du im ganzen Forum suchen möchtest, musst Du dies von der Startseite aus tun. :)


    Hier in dieser Forenecke wirst du Tipps zu Deinem Problem finden. Was anderes, als andere und ich hier schon oft empfahlen, kann ich Dir auch nicht sagen. Lies Dich einfach mal durch diese Themen hier. :)

  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die eigenen Verfassung sich stark auf das Verhalten der Tiere auswirkt. So lange ihr Angst vor dem Hörnchen habt, steigt die Unsicherheit im Hörnchen und es beißt weiter. Je ruhiger ihr innerlich seit, desto ruhiger ist das Tier. Das Vertrauen muss von euch zum Hörnchen aufgebaut werden und nicht andersrum. Versucht auch die Beißattacken zu relativieren. Eine Katze kann mit ihren Krallen auch kräftig kratzen oder mein Welpe hat mir im Spiel auch so einige Schrammen verpasst.
    Ich würde euch empfehlen noch einmal ganz von vorne anzufangen. Setzt euch vor die Voli und reicht dem Hörnchen Leckerchen. Sprecht mit ihm leise und freundlich und beobachtet es dabei. Wirkt es aggro oder ruhig? Wie geht es euch damit?
    Erst wenn ihr innerlich ruhig seit und sicher seit, dass ihr das Kleine aus der Voli lassen möchtet, dann macht die Tür auf. Es gibt nichts Schlimmeres, als Angst vor dem eigenen Tier. Angst ist ansteckend.
    Bei meinen Hörnchen habe ich diese Erfahrung schon gemacht und die gleiche Erfahrung mache ich jetzt mit meinem Hund. Bin ich aufgeregt und zappelig, dann ist er es auch und dann zieht er an der Leine und nervt. Wir sind in der Lage unsere Emotionen zu steuern und in die richtigen Bahnen zu lenken-die Tiere folgen uns.
    Cesar Millans- der Hundeflüsterer- nennt es Energiearbeit oder Austausch der Energie.

    LG, Luise


    Das Glück verlässt uns nicht, es verreist nur ab und zu ^^

  • Auch wir hier, kennen das Problem mit aggressivem Horn. Sie kommt raus ist wie immer lieb, dann springt sie einem plötzlich ins Gesicht und will beißen. Wir haben, bis heute dafür keine Lösung finden können, jedoch haben wir angefangen sie zu beobachten und auf Zeichen zu achten, die einem Angriff vorausgingen.


    Also wenn die Lucy, sich an einen anschleicht und mit angelegten Ohren in Lauerstellung liegt und einen böse beobachtet, wissen wir schon inzwischen das ihr etwas nicht passt, wir etwas verbrochen haben und sie gleich zu Angriff übergeht. In diesem Fall wird einfach kurz der Rückzug angetreten, sie entspannt sich nach kurzer Zeit wieder und man kann sich wieder in ihre Nähe trauen.


    Hoffe ihr kriegt das hin, Abgabe ist keine Lösung!


    Liebe Grüße

  • Danke ihr Lieben für eure Erfahrungen und Meinungen.


    Wir fangen wie Luise es auch schon riet, wieder ganz von vorne an.
    Ich setzte mich an seine Voliere, spreche mit ihm, füttere ihn etc.
    Bis ich mich wieder soweit fühle und sicher fühle, ihn raus zu lassen.


    Murphy hat seine Toilettenecke mal wieder gewechselt und ich konnte diese bis jetzt noch nicht ausfindig machen.
    Es fängt schon an zu riechen. Ich vermute, dass er wieder eines seiner Häuschen dafür verwendet.
    Heißt, ich müsste ihn eigentlich Freilauf gewähren um an das Häusschen zu kommen.
    Mein Partner hat schon versucht, ihn in seine Transportbox zu locken, aber leider hat das nicht geklappt. Was sonst eigentlich immer ganz gut ging.
    Aber ich versuche mich jetzt trotzdem nicht unter Druck zu setzen.
    Denn wie ihr schon geschrieben habt, übertragen sich unsere Emotionen auf die des Tieres.

    Liebe Grüße
    Carina & Murphy
    :dance:


    Wer immer auf dem Sprung ist, flitzt manchmal am Glück vorbei. Wer aber in aller Ruhe Ausschau hält, hat oft bessere Chancen auf den großen Fang.

  • Hallo ihr Lieben....


    Ich bzw wir sind immer noch sehr traurig gestimmt, weil wir nicht wisssen wie es weiter gehen soll.


    Ich traue mich immer noch nicht, Murphy wieder rauszulassen.... Was mich echt fertig macht. Angst vor seinem eigenen Tier zu haben, ist wirklich schlimm und macht mich unendlich traurig.
    Gerne sitze ich an seiner Voliere, rede mit ihm, füttere ihn aus der Hand und finde es toll ihn zu beobachten. Aber ich traue mich einfach nicht mehr, ihn rauszulassen.
    Immer wieder denke ich ans letzte Jahr zurück, als er durch unser Wohnzimmer sauste, uns als Kletterbaum benutzte etc. Das war wirklich toll. Aber seit dem ich weiß, wie er sehr er beißen kann, habe ich Angst vor ihm. Und diese Angst und Unsicherheit wird denke ich auch auf Murphy übertragen.
    Murphy steht ja bei uns im Wohn- und Esszimmer. Und es kann ja auch nicht sein, dass nur noch mein Partner ihn rauslässt und ich micht in der Zeit woanders aufhalte. So hatten wir uns dass natürlich auch nicht gedacht, als wir ihn zu uns holten.
    Es ist alles total schwierig.
    Ich liebe Murphy echt überalles und genau deshalb überlege ich, ihn doch weg zu geben. Zu jemanden, der ihm so viel Freilauf bieten kann, wie er es braucht.
    Auch wenn der Gedanke sehr weh tut... Aber Murphy nur in der Voliere zu sehen, ist auch nicht toll, ganz im Gegenteil.
    Gerade saß ich auch an seiner Voliere und musste einfach nur weinen, weil ich nicht weiß was richtig ist.
    Aber so hat es Murphy auch nicht verdient und ich werde ihm so nicht gerecht ;(;(
    ;(

    Liebe Grüße
    Carina & Murphy
    :dance:


    Wer immer auf dem Sprung ist, flitzt manchmal am Glück vorbei. Wer aber in aller Ruhe Ausschau hält, hat oft bessere Chancen auf den großen Fang.

  • Und ganz vergessen: Das schlimme ist auch, das Murphy überhaupt nicht mehr aggressiv wirkt. Und trotzdem traue ich mich nicht.
    Ich nehme es mir immer wieder vor ihn rauszulassen, aber kneife dann doch.
    Wir haben ja auch seid dem letzten Jahr Mai unseren Hund Django.
    Mit ihm beschäftige ich mich total gerne etc. Das fühlt sich einfach nur total unfair an.... ;(

    Liebe Grüße
    Carina & Murphy
    :dance:


    Wer immer auf dem Sprung ist, flitzt manchmal am Glück vorbei. Wer aber in aller Ruhe Ausschau hält, hat oft bessere Chancen auf den großen Fang.

    Einmal editiert, zuletzt von Carina89 ()

  • Arme Carina,
    ich nehme dich erst mal ganz fest in den Arm. :troest:
    Vielleicht nimmst Du doch noch mal all deinen Mut zusammen und lässt Murphy probehalber noch mal raus.
    Wenn er auf dich nicht mehr aggressiv wirkt, könnt Ihr euer "Glück" noch mal probieren.
    Da momentan keine Herbstelzeit ist, sollte Murphy jetzt doch auch ein bisschen entspannter sein.
    Setz dich aber nicht selber unter Druck!
    Wenn es heute nicht klappt, dann die nächsten Tage oder nächste Woche.


    Ich drück Euch ganz fest die Daumen :thumbup: , dass ihr doch noch einen angstfreien Auslauf habt.
    Du schreibst ja auch, das du Murphy sehr lieb hast.
    Wäre doch schade wenn er nicht mehr bei dir wäre.


    Lg Fanni :)

  • Hallo Carina,


    du scheinst wirklich sehr gebranntmarkt zu sein durch das jüngste Erlebnis, was ich auch gut verstehen kann wenn man so schlimm gebissen wurde. Da ist dann erst einmal das Vertrauen futsch und man stuft das Tier als unberechenbar ein. Nun, unberechenbar können sie auch sein aber wenn man lernt, die Signale des Tieres zu interpretieren, die vor den eigentlichen Aggressionen eintreten, dann hat man eigentlich ganz gute Chancen, Schlimmeres zu vermeiden. Dafür muss man natürlich erst einmal ein Feingefühl entwickeln. Kannst du dich noch daran erinnern, wie sich Murphy verhalten hat bevor er dich angriff? Das wäre schon einmal ganz nützlich. Ich würde die Flinte noch nicht ins Korn werfen sondern Murphy also nochmal eine Chance geben. Und wenn du dich in dicke Klamotten einpackst und erstmal auf Abstand bleibst. Das wäre schon mal viel wert und würde für mehr Klarheit sorgen. Meine Daumen sind gedrückt, dass du eine Entscheidung triffst, mit der du dich gut fühlst.

  • Vielleicht ist es der einfachste Weg einfach zu akzeptieren, dass man eben ein Hörnchen mit einem etwas anderen Charakter hat, es ist und bleibt eben ein Wildtier.


    Wir haben in unserer Frettchengruppe auch ein Weibchen, es ist sogar das Kleinste bei der wirklich Vorischt geboten ist, letztendlich kann sie aber auch nur beißen (dagegen kann man zum Beispiel einfach Handschuhe anziehen und nen dicken Pullover).Wir haben sie auch genau aus diesem Grund vor unsere Türe gestellt bekommen.


    Warum läßt Du es einfach nicht raus und schaust eben, dass sie nicht an Dich ran kommt wenn Du so Panik vor dem Biß eines so kleinen Tieres hast.
    Niemand wird Lust haben, sich beißen zu lassen, das ist klar aber Dir bleibt nun nichts anderes übrig als es so hin zu nehmen oder eben jemanden zu finden, der damit zurecht kommt.
    So wie es gerade bei euch zu sein scheint, fühlt sich niemand in seiner Rolle wohl, was für mich ja auch durchaus verständlich ist.Vielleicht ist hier die einzig richtige Vorgehensweise, das Tier in andere Hände zu vermitteln.Es gibt ja wirklich genug Halter, die keinen "Kuschelanspruch" an ihre Wildtiere haben.


    Wir haben einen größeren Bestand an Tiere und da wollen die wenigstens angefaßt werden, das war uns aber schon bei der Anschaffung eines Wildtieres klar.
    Ist es mal bei einem Tier anders, sind wir auch froh drum aber wir sind der absoluten Meinung, dass man dies weder erzwingen noch verlangen kann, denn wie schon oben geschrieben, bleibt ein Wildtier nun mal ein Wildtier.


    Grüße
    Tanio

  • Hi Carina, ich würde es auch "einfach nochmal versuchen", vielleicht, wenn Ihr beide da seid? Um Dich bissl sicherer zu fühlen, Handschuhe usw. anziehen. Kannst Du irgendeine schicke Beschäftigung für Murphy anbieten? Chips z.B. ist völlig verrückt nach Golliwog (tierverträgliche Pflanze) da buddelt sie eine ganze Weile drin rum, oder viell. ein Flachssträußchen hinlegen...sowas. Ich drücke mit Daumen, daß Du Dich traust -und das Tier total lieb ist :)

  • Ja, da muss ich dir Recht geben, Tanjo. Ein Wildtier bleibt ein Wildtier. Und irgendwie habe ich mir das alles einfacher vorgestellt muss ich zugeben.
    Klar, ich wusste das Murphy beißen kann, aber da wir einen super Start hatten und er sich in seinem ersten Herbst auch super verhalten hat, war noch alles in Ordnung.
    Aber erst als er das erste Mal gebissen, war das Vetrauen weg.
    Und wie ich oben weiter geschrieben habe, hat er ja auch nicht mich, sondern meinen Partner einige Male gebissen und beim letzen Mal sich auch ziemlich fest gebissen.
    Mich hatte er zuvor attackiert. Er kamm im Freilauf plötzlich ganz aggressiv auf mich zugestürmt, sprang mich an und wollte mich zwicken. Das wiederholte er dann einige Male. Hatte aber zum Glück feste Klamotten an. Das war für mich schon ein beängstigendes Erlebnis und als dann die Biße bei meinem Partner folgten, war die große Angst da.
    Es ist eigentlich total bescheuert, weil ich natürlich weiß, dass mich so ein Biß nicht umbringen wird. Aber ich kann es einfach nicht abstellen.
    So lieb ich den Kleinen auch habe, aber ich glaube ich werde ihm einfach nicht mehr gerecht :(
    Das tut mir alles so Leid....
    Und ich mache mir das Ganze auch nicht einfach, das könnt ihr mir glauben... :(

    Liebe Grüße
    Carina & Murphy
    :dance:


    Wer immer auf dem Sprung ist, flitzt manchmal am Glück vorbei. Wer aber in aller Ruhe Ausschau hält, hat oft bessere Chancen auf den großen Fang.

  • Hallo Carina,


    ich glaube jedem verantwortungsbewussten Tierhalter ist klar, dass man sich nicht ganz so einfach von seinem Haustier trennen kann, zumindest wenn der Mensch selber ne Beziehung auch wenn sie Teils einseitig ist aufgebaut hat.
    Es ist jetzt etwas mehr wie ein Jahr her und wir mußten uns von einem unserer Hunde trennen, weil sie sich mit der Mutter nicht mehr vertragen hat.Es kam zu Beißereien, unser ganzes Rudel (damals 4) hatte drunter zu leiden, wir konnten nicht wie sonst zusammen auf dem Sofa sitzen, alle inklusive meiner Frau und mir waren extrem angespannt.Uns ging es damals nicht viel anders als es euch gerade geht...


    Wir mußten uns von Pummelfee trennen, was wirklich extrem schwer gefallen ist, da die Kleine ihren ersten Atemzug in meiner Hand gemacht hat und unsere Hunde generell als Kinderersatz angesehen werden können.Es war die Hölle aber da wir selbst mit nem Hundepsychologen keine Ruhe mehr ins Rudel bekommen hatten blieb uns eben nur die Trennung von ihr über.
    Unterm Strich haben wir alle davon profitiert so dumm es erst mal klingen mag.Bei uns ist wieder Ruhe ins Rudel eingekehrt und Pummelfee ist inzwischen auch wieder zufrieden.Jetzt lebt sie halt mit einer Katze zusammen.


    Wenn Du keinen weiteren Versuch starten kannst / willst und Du kein viel größeres Gehege aufstellen kannst bleibt an sich nur ein Weg.Für diesen mußt Du dir auch keine Vorwürfe machen, Du hast es ja zumindest versucht und nicht gleich für Dich aufgegeben.


    Grüße

  • Danke für eure lieben Worte und euer Verständnis...


    Momentan sehe ich bzw sehen wir das glaub ich als beste Lösung an. Auch das Beste für Murphy. Aber ich möchte nochmal eine Nacht darüber schlafen.
    Ich wünsche mir für den Kleinen Murphy, dass er wieder regelmäßig seinen Freilauf bekommen kann und ob wir ihm das noch bieten können, weiß ich eben nicht.
    Das kann halt nur funktionieren, wenn ich mich wieder fange.


    Es hört sich so verrückt an, man hat sein Hörnchen wahnsinnig lieb und hängt total dran, anderseits hat man Angst vor diesem kleinen Krümmel und denkt darüber nach ihn wegzugeben.


    Ich weiß noch, als der Kleine zu uns gekommen ist. Da konnte ich es kaum abwarten, ihn endlich hinaus zu lassen.
    Er flitzte durchs Zimmer und ich saß total entspannt auf der Couch und hab mich gefreut, wenn er zu mir kam.
    Aber entspannt bin ich eben absolut nicht mehr....

    Liebe Grüße
    Carina & Murphy
    :dance:


    Wer immer auf dem Sprung ist, flitzt manchmal am Glück vorbei. Wer aber in aller Ruhe Ausschau hält, hat oft bessere Chancen auf den großen Fang.

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