Hörnchen im Schlafzimmer - zu geräuschintensiv?

      Hörnchen im Schlafzimmer - zu geräuschintensiv?

      Ich überlege, ob ein Hörnchen in meiner kleinen Wohnung ein Zuhause finden könnte.
      Als einziger Raum für eine geeignete Voliere kommt mein Schlafraum in Frage.
      Ich kann ganz schlecht einschätzen, wie viele Geräusche da auf mich zukommen würden. Also Herumklettern und -hüpfen in der Voliere, Pfeifen, Zwitschern, was auch immer. Da längere Zwitschereinlagen für mich vielleicht zu viel wären, dachte ich eher an ein Männchen, die ja wohl meist weniger "gesangsfreudig" sein sollten.
      Aber etwas länger schlafen am Wochenende wäre mir schon wichtig, ich bekomme unter der Woche meist zu wenig Schlaf und muss dann etwas nachholen.
      Wie schätzt Ihr das ein, wie sind Eure Erfahrungswerte?
      Hallo und herzlich willkommen,
      ob ein Hörnchen im Schlafzimmer stört kommt auf die persönliche Empfindlichkeit an. Am lautesten ist meines Erachtens das Klettern am Gitter.
      Was gegen das Schlafzimmer spricht: Das Hörnchen sollte da wohnen, in dem du dich am meisten aufhältst. Beim Freilauf solltest du ja anwesend sein. Ob sich das im Schlafzimmer verwirklichen lässt, ist fraglich - oder willst du stundenlang auf dem Bett sitzen, bis das Hörnchen zurück in die Voliere geht?

      Gut, dass du dir vorher Gedanken machst. :)
      Schöne Grüße von Eva und Martin aus Köln :hallo:

      Sid April 2006 - August 2008† Manny August 2008 - Juni 2009† Gina Frühjahr 2005 - Oktober 2011†

      Hallo und herzlich willkommen. :)
      Mein Hörnchen hatte seine Voliere zwar im Wohnzimmer, aber quasi direkt an der Tür zum Schlafzimmer. Beim Schlafen hab ich die Tür eigentlich immer offen und die Geräuschkulisse hat mich zumindest abends/nachts nie gestört. Streifenhörnchen sind ja tagaktiv und wandern im Dunkeln eher selten durch Ihr Reich. Am Wochenende könnte dich das Horn aber durchaus wecken bzw. zu wecken versuchen. Du sollst ja schließlich sofort und nicht erst später das Futter auffüllen. ^^
      Mein Schlafzimmer ist ein Multifunktionsraum, ich könnte auch Wohn-/Schlafraum sagen. Und manchmal dient er sogar als Fitnessstudio.
      Was das Wohnen angeht, würden ein Hörnchen und ich uns ganz sicher gut verstehen, nur was das Schlafen angeht bin ich halt unsicher, weil ich da keine Erfahrungs- oder Vergleichswerte habe...
      Daher schon mal danke für die bisherigen Meinungen.
      Wenn ich am Wochenende morgens Ohrstöpsel zum Ausschlafen bräuchte wäre das schon ziemlich blöd.
      Für Katzen kenne ich Futterautomaten, die das Futter nach Zeitschaltuhr freigeben...
      Oder kann man die "Frühstücksnuss" evtl. noch am späten Abend servieren, wenn das Hörnchen schon in der Koje ist?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Camembert“ ()

      Hallo erstmal.
      Also ich finde dass die Gräuschkulisse gewohnheitssache ist. Am Anfang wirst du mit Sicherheit davon wach werden wenn das Horn am Gitter langklettert. Aber der Rest sollte nicht stören. Unser Käfig steht zwar im Wohnzimmer, aber da ich ein großer Fan vom Mittagsschlaf bin und den dann auf der Couch mache kann ich dir versichern, dass man selbst das Klettern am Käfig iwann nicht mehr wirklich mitbekommt.
      Noch dazu kommt es ja auch darauf an ob du ein Horn bekommst das Frühaufsteher oder Langschläfer ist. Unser Theo steht schon gegen 7 Uhr auf, aber es gibt auch Hörnchen die bis 9 oder 10 schlafen.
      Und dann sind Hörnchen auch unterschiedlich aktiv. Theo hat sich jetzt zum Beispiel angewöhnt morgens erstmal lang ausgestreckt auf einem seiner Brettchen zu liegen und die Sonne zu genießen. Da die nur bis 11 Uhr in den Käfig scheint wird die morgens voll ausgekostet ;)
      Was ich damit sagen will ist einfach: Jedes Streifenhörnchen ist anders. Du kannst sowohl einen kleinen Rabauken als auch ein totales Chillhörnchen erwischen. Aber nach 2-3 Wochen kann man meiner Meinung nach die Geräusche gut ausblenden und in Ruhe ausschlafen ;)
      Glück ist etwas das man geben kann, ohne es zu besitzen. <3

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      Leider haben Menschen Streifis ausgesetzt in der EU und so konnten sich Kolonien etablieren und genau deswegen sind sie auf der Liste. Schuld sind also ehemalige Halter die sich ihren Tieren entledigt haben.
      Chipmunks also das Tamias Striatus stehen im Übrigen nicht auf der Liste nur das Eutamias Sibiricus also Burunduk. Ansonsten werden immer wieder Tiere abgegeben die unerwünscht sind und es wird auch weiter illegal vermehrt.