Grasbewuchs in großer Voliere?

      Grasbewuchs in großer Voliere?

      Guguck,
      ich habe (noch) keine Baumihörchnen, aber Fragen...
      wir möchten nach unseren Hühnern in der Voliere Tiere halten, die keinen Auslauf im Garten benötigen. Die Voliere ist ca 8m lang und läuft von 4m auf ca 2,50 m zu, ist aus 12mm bzw 16mmm caroförmig verzinktem Volierendraht, Stärke 1,2mm. Aufgrund der Hanglage geht der Bodengrund nach oben, wir haben keine Etagen eingebaut. Die Hühner haben wie zu erwarten war, sämtliche Grasnarbe abgescharrt, was die Bodenerosion fördert. Rund 2/3 der Voliere sind mit einer dicken Abdeckplane vor Regen geschützt. An die Voliere grenzt unten noch der Hühnerstall von 6qm. also von den Maßen ein Hörniparadies, das allerdings umbauten bräuchte und letzte Löcher flicken (hat alles Zeit) Wegen der Hanglage konnten wir keinen Draht einbuddeln, haben ihn aber ca 30cm nach aussen geklappt und Beton da drauf bzw am oberen Rand Gehwegplatten. In der Voliere ist eine Trockenmauer am oberen Rand integriert.

      Fragen :

      1. wie weit buddeln Baumis? Die Trockenmauer wäre ein tolles Kletterparadies, zum Schlafhöhlen bauen, Futter verstecken, rumturnen, es wäre schade, die Löcher mit Beton vollzustopfen. Bislang sind in die Voliere keine Marder, Mäuse, Ratten hineingekommen...wir wohnen direkt am Wald/Obstbaumwiesen, da gibt es an Räubern alles...aber wie gesagt, darinnen sind die Hühner bislang sicher!
      Schleuse an eine der Aussentüre käme innenrein und im Strall würde ich einen Vorraum mit Gitter und Tür drin abtrennen, wo ich Utensilien lagern könnte. Der Stall ist aus Holz "Nut und Feder", innendrin gekalkt (bisl unprofessionell...) Im Boden des Stalles stewll ich mir vor, wie bei den Hühnern auch, dick Leinstreu zu verwenden.

      2. Keimbelastung.. obgleich ich den Hühnerkot täglich absammele, verschwinden so manche Häufchen paniert im Erdreich, da ich sie einfach nicht sehe... meine Idee wäre die, nach der Hühnerzeit erstmal "Gras über die Sache wachsen zu lassen", dh dünn Humus überall verteilen (wir haben sehr sandigen Boden) und Gras und Wildkräuter wachsen zu lassen. Erdreich abtragen ist hier echt schwierig!

      3. Bepflanzung
      In einer Voliere mit diesen Dimensionen- würden die Hörnis (Gruppe von 6 Tieren, gerne reine Männer-WG) das Gras genauso demolieren wie die Hühner(dh in kürzester Zeit alles weg...)? Die Voliere würde ich inspiriert durch viele Internetberichte recht wild strukturieren mit knorrigen Obstästen, Seiten, Brettern, Häuschen, Röhren etc. Der Boden muß nicht mit englischen Rasen bestreut werden, ich dachte an das Gras das hier eh überall wächst...

      Nun das wären erstmal meine Fragen! Danke, wenn sich jmd von Euch Zeit nimmt über diese nachzudenken!

      LG, Alex
      hier noch Fotos von dem potentiellen Hörnieparadies- für Hühner zu klein, die hab ich da grad laufen.... wäre natürlich nur Rohbau, es gäbe für Hörnies Änderungen- Schleuße im Eingang, Abtrennung im Stall (so dass ein vorderer Bereich zum Lagern von Utensilien wäre und gleichzeitig als Schleuße dienen würde) Hühnertür unten würde dicht gemacht und Hörnies oben nen Ausgang reinbekommen, am einfachsten wo das Lüftungsgitter ist. Ist im Moment bisl provisorisch mit Pappe oben abgedichtet wegen der Kälte, ich denke auch, dass wir die Hühner mindestens noch über den Winter haben!

      Man sieht gut, wie Steil die Böschung hochgeht... könnte ich da zum Teil wo es am steilsten ist diese Bodendecker "Zwergmispeln" pflanzen? Sind immergrün und wohl unverwüstlich und halten das Erdreich zusammen?















      Uiii, die Idee mit den Hörnchen ist toll, aber ich befürchte, da gibt es 1000 Möglichkeiten, auszubrechen.
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 2.0 Kater, 3.1 Kaninchen, 0.2 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)

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      ooookeyyy...ich dachte eigentlich, wir haben schon ziemlich dicht.... allerdings- nur weil sich noch keine Maus hereinverirrt, heißt das nicht, daß der Kasten ausbruchssicher ist.... bin wg den Hörnchen auch nur am spekulieren... größere möcht ich nicht.... so eine Voliere hatte ich mir eigentlich auch immer für Kanarienvögel etc gewünscht, die sind wahre Flugkünstler und werden leider oft in viel zu kleinen Käfigen gehalten, auch diese komischen Ferplastvolieren reichen denen eigentlich nicht.... Wellensittiche sind auch ganz nett, und vermehren sich nicht so schnell (allerdings wäre die Trockenmauer denen ihr Brutparadies....)

      Die Voliere sieht nur so zusammengestoppelt aus, wir haben wirklich rundum, also auch oben dieses Volierengitter drauf... wg Lücken müsste da das Gitter wohl noch fester zusammengezwirbelt werden. Die Tür die da offen steht ist auch dicht, dahinter käme die Schleuse (müsste für Vögel ja auch sein....)

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      achja und die anderen 2 Türen (eine in den wald, eine in den alten Auslauf) würde ich zumachen, denn Hörnies oder Kanarien lässt man ja nicht spazieren gehen wie die Hühner, schade dass die nicht auf "putputput" wieder kommen ....

      wie sieht das eigentlich mit Bewuchs in einer Voliere dieser Dimension aus, dh Hörnies kämen ja erst, wenn alles schön eingewachsen ist ... lassen die das halbwegs stehen? Im Zweifel Brennesseln (nicht ganz ernst, aber an der Trockenmauer entlang durchaus vorstellbar) Zwergmispelbodenstrauch an den steilsten Stellen? Eine kleine Gruppe Hörnies würd mich auch reizen, da sich Vögel vermehren (gleichgeschlechtliche Gruppen machen echt kein Spaß bei Kanarien) und dadurch auch die Kotmenge steigt....

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      Ich sehe das Problem nicht am Draht oder den Türen, sondern rundum am Boden.
      Hörnchen buddeln recht gern. Zumindest Rothörnchen und die Sibirischen.

      Pflanzen haben bei mir keine Chance. Die Rothörnchen zerlegen alles. Manchmal wächst eine Kürbispflanze, aber irgendwann knabbern sie die klein.
      Liebe Grüße von Wiltrud!

      Bei uns leben: Adahe und Mojak, die Rothörnchen und Sam, das Streifenhörnchen.
      Außerdem 4.0 Alpakas, 2.0 Lamas, 2.0 Kater, 3.1 Kaninchen, 0.2 Wachteln, 2.0 Rennmäuse


      Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
      und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
      (Kurt Marti)

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      Hallo Flitzi,

      danke für die Kontaktdaten, da wir unsere Hühner noch haben (und eventuell alle oder nen Teil durchaus noch ne Weile, sind nämlich mit Hahn gar nicht so leicht zu vermitteln und irgendwie häng ich an ihnen) scheu ich mich einfach bei der Dame anzurufen, weil das Thema ja nun noch nicht akut ist. Antworten im Threat könnten halt auch durchaus für andere Leser interressant sein!
      Meinem Mann würden diese Streifenhörnchen besser gefallen als Vögel, genehmigt mir aber auch letztere (oben im Hang ist ja weit genug vom Schlafzimmer weg) Bei Vögeln, va Kanarien weiß ich jedenfalls, dass sie mir viel Freude machen, ich hatte mal eine Gruppe damals zu meiner Schulzeit und später nochmal, als ich dann aber in den Nachtdienst wechselte war Schluß mit lustig Trällerei und ich vermittelte sie (natürlich nur in Volierenhaltung), daher würden mir die Maße der Voliere super für ein Grüppchen Vögel gefallen, entweder Kanarien oder Ziegensittiche. Beide buddeln nicht :) wie ich jetzt gelesen habe, vertragen die Baumis Hitze nicht gut, da oben im Hang wird es auch ziemlich heiß... Für Streifenhörnchen wäre es wohl besser eine neue Voliere zu bauen, falls mein Mann jemals mit seinen ganzen Projekten fertig wird, zB dem Wintergarten, den er baut, den Lagerraum, den er noch betonieren und umbauen möchte (dort wäre zb möglich, eine Voliere auf Betonboden in den Raum zu integrieren mit Röhrensystem hoch auf die Terasse und durch den Garten in den Wintergarten ... stell ich mir ganz witzig vor....die Voliere oben im Hang hat zwar Traummaße, aber ich denke, kleinere Volieren mit Laufgangsystemen um unsere Villa-Kunterbunt tätens auch (und beaufsichtigtem Auslauf im Wintergarten, der echt groß wird) also ihr seht- es kann sein, dass Baumis erstmal noch nicht dran sind...


      ich lese überall die täten so +/- 8 Jahre alt werden...., auf einer seite, wo eine Frau ein tagebuch über ihre Baumis führt, sind die verstorbenen trotz vorbildlicher Haltun aber nur 1-2 Jahre geworden... wie realistisch sind die 8 Jahre? weil verzeiht, aber 50 Euro für ein Tier, dass nach 1 Jahr schon verstirbt, weil es vielleicht doch noch nicht domestiziert genug ist und in die Wildbahn gehört, ... nunja

      LG, Alex

      danke für eure Antworten

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      Hallo Alex
      nur keine Scheu, Simone ist Mitglied hier im Forum, nur nicht mehr sehr aktiv, sie wird dir auch so weiterhelfen. Hier im Forum sind, leider, keine Baumihalter mehr aktiv. Von daher wäre Simone erste Wahl, sie hält Baumis auch außen.
      Zum Aler von Baumis kann ich dir nur so viel sagen, es liegt eher an der Zucht, das die Tiere nicht mehr so alt werden....
      Manchmal kann Tierliebe bedeuten, ganz auf ein Tier zu verzichten