Maru - anderes Verhalten nach Tierarztbesuch

      Maru - anderes Verhalten nach Tierarztbesuch

      Hallo Leute :)

      Ich hab Maru jetzt seit einigen Monaten. Und seit dem ich mit ihm beim Tierarzt war, weil er sich die Pfoten verstaucht hatte, ist der kleine Mann sowas von anhänglich. Er klettert dauernd auf mir rum, sitzt auf meiner Schulter oder springt zu mir sobald ich den Raum betrete. Ich liebe es, frage mich nur woher das so plötzlich kommt oder obs vielleicht bald wieder weg sein könnte. Er ist ja noch sehr jung. Ist Anfang August geboren.
      Habt ihr solche Erfahrungen auch schon mit euren Rackern gemacht?
      Bilder
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      Hallo Thya
      Der Kleine sieht ja total niedlich aus, und wie vorwitzig er guckt :heart: Ist doch auch schön, wenn Maru so zutraulich ist.
      Mit einem Hörnchen hatte ich das noch nie, aber mit einem Kaninchen - weiß gar nicht mehr, wer das war, ich glaube, Klopfer - habe ich Ähnliches erlebt: er war nach dem TA- Besuch sehr viel zugänglicher als vorher, so, als ob uns dieses Erlebnis zusammengeschweißt hätte. Obwohl ich ja eigentlich die Doofe war, die ihn überhaupt dahin geschleppt hat.


      Viele Grüße und einen schönen Sonntag
      Viele Grüße aus dem Hörnchenhauptquartier
      Sylvia, Paule, Lily, Luzian, Zora und Kasimir :dance:
      In ewigem Gedenken an alle meine Liebsten
      Servus Thya,

      du hast für Maru in der Situation des Tierarztbesuches wohl viel Vertrauen ausgestrahlt, auch als du dich um ihn gekümmert hast.
      Wenn ein Hörnchen mal solch ein Vertrauen geschöpft hat wirst du es kaum wieder "los". Ich freue mich für dich, dass du so einen süßen vierbeinigen Partner hast.

      Alles Liebe
      Birgit
      Bei mir und Neo war das eine andere Situation. Eines Abends ist der kleine auf seiner Voliere fast eingeschlafen, weil da immer eine kuschelige Decke drauf liegt, die er gerne beim Freilauf als Liegeplatz benutzt. Habe das dann irgendwann bemerkt. Ganz in Ruhe habe ich vorsichtig angefangen, ihn zu streicheln. Er war sehr müde und sehr ruhig. Anscheinend gefiel es ihm auf einmal. Normalerweise tobt er ja immer nur und er ist so schnell und so beschäftigt, dass er gar nicht gestreichelt werden will. Aber an diesem Abend war er so ruhig, dass er es zuließ. Wenn ich die Hand dann weg genommen hatte, um ihn in Ruhe zu lassen, stand er immer wieder auf und sah um sich. Nur, wenn ich ihn weiter gekrault habe, wurde er wieder ruhiger und hat die Äuglein geschlossen. Anscheinend hat er an diesem Abend bemerkt, wie sanft die Finger sein können, dass sie ihn beschützen und sich um ihn Sorgen. Das sie mehr als nur Futterboten sind, sondern vielleicht auch sowas - auch wenn das sehr vermenschlicht klingt - sowas wie "Freunde". Wesen, denen er vertrauen kann und die ihn auch im Schlaf nicht angreifen, auch wenn sie größer als er sind.

      Seit diesem Abend ist Neo ein ganz anderes Hörnchen. Vorher kam er nur an, wenn ich Futter hatte. Seit diesem Tag kommt er alle 5 bis 10 Minuten angerannt beim Auslauf, nur um mit meinen Händen zu spielen. Er setzt sich entspannt auf sie drauf, manchmal will er auch wilde Rangelkämpfe spielen (zwickt ganz leicht und springt auf den Händen herum), manchmal beschnuppert er sie auch nur minutenlang. Es passiert auch schon an sehr zutraulichen Tagen, dass er mich mehrmals markiet und immer kleine Tröpfchen auf mir hinterlässt. Ist nicht so hygienisch, aber wohl seine Art zu sagen, dass ich (beziehungsweie meine Hände) zu ihm gehören, weil sie dann nach ihm riechen.

      Ich vermute, dass du bei dem Tierarzt das einzige warst, was er eben von Zuhause kannte. Und auf einmal warst du in der Situation nicht nur der Futterspender, sondern ein Beschützer und Gefährte, etwas Vertrautes in einer fremden Umgebung. Er hatte Angst, du standest ihm bei und hast vielleicht die vertraute Ruhe ausgestrahlt, die er von Zuhause kannte. Vielleicht sieht er dich seitdem mit anderen Augen.
      "Das große Wesen greift mich nicht an, selbst wenn ich noch so hilflos bin. Und egal, wo ich bin und was schlimmes passiert, es sorgt sich um mich."

      Letzten Endes können wir nie genau wissen, was in den kleinen Kobolden vor sich geht. Aber es ist eine Theorie. Und schwierige Ereignisse können Mensch und Tier enger zusammen schweißen,
      wenn der Mensch sich richtig verhält und eine angenehme Ausstrahlung für das Tier hat, sodass die befremdliche Situation weniger bedrohlich auf das Tier wirkt.

      Der "magische" Abend zwischen mir und Neo:
      youtube.com/watch?v=auyQKE0BRGU

      Sein Verhalten seit diesem Abend:
      youtube.com/watch?v=EOPgTwbO7FQ
      youtube.com/watch?v=pi-NZebhkzA

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mottenliebe“ ()

      Hallo an alle

      @Thy
      Ich finde diesen Nebeneffekt auch sehr schön für euch; genieße ihn!
      Schön, wenn es dem Pfötchen wieder gut geht.

      @Mottenliebe

      Es passiert auch schon an sehr zutraulichen Tagen, dass er mich mehrmals markiet und immer kleine Tröpfchen auf mir hinterlässt. Ist nicht so hygienisch, aber wohl seine Art zu sagen, dass ich (beziehungsweie meine Hände) zu ihm gehören, weil sie dann nach ihm riechen.


      Hygiene hin oder her: ich persönlich finde, es ist die schönste Auszeichnung, die man von einem Tier bekommen kann!


      Aber es ist eine Theorie. Und schwierige Ereignisse können Mensch und Tier enger zusammen schweißen,
      wenn der Mensch sich richtig verhält und eine angenehme Ausstrahlung für das Tier hat, sodass die befremdliche Situation weniger bedrohlich auf das Tier wirkt.


      So habe ich das damals auch erlebt und empfunden.
      Es kommt natürlich immer auf die Tiere an, aber ich denke, wenn man ihnen diese Art Rückhalt gibt, kann man sehr viele Situationen entspannen und meistern.


      Liebe Grüße
      Viele Grüße aus dem Hörnchenhauptquartier
      Sylvia, Paule, Lily, Luzian, Zora und Kasimir :dance:
      In ewigem Gedenken an alle meine Liebsten