Arthas der Hasenfuß!

      Arthas der Hasenfuß!

      Hallo ihr Lieben!


      Wie so oft brauche ich mal wieder den Rat der Runde, da ich grade nicht so recht weiter weiß.


      Vorneweg möchte ich erwähnen, dass mir durchaus bewusst ist, dass es Unmengen an Geduld brauchen wird, den kleinen Streifenmann zu zähmen.
      Dennoch fühle ich mich momentan als wäre ich total auf dem Holzweg und es geht im Moment nicht so recht voran.


      Dass Arthas ein sehr schüchternes Hörnchen ist, wurde mir schnell klar.
      Die eine oder andere Verbesserung war zwar schon zu sehen, dennoch glaube ich, drehen wir uns momentan etwas im Kreis.
      Er ist sehr misstrauisch und schreckhaft.


      Solange ich stillsitze scheint ihm meine Anwesehnheit nichts auszumachen. Wenn ich am PC sitze und arbeite turnt er ungehindert und ungehemmt durch seine Voli, kommt sogar direkt ans Gitter und schaut mich an und schnuppert.
      Erlaube ich mir aber die geringste Bewegung die ihm nicht behagt, ist er sofort weg. Auch wenn ich durchs Zimmer gehe erstarrt er erst und bei der nächstbesten Gelegenheit flüchtet er in sein Haus.
      Meist kommt er aber nach kurzer Zeit wieder zum Vorschein und fährt mit seinem Tagwerk fort.


      Wir haben auch schon einige Lockversuche unternommen, hierbei ist er bisher einmal bis auf ungefähr die halbe Entfernung an mich herangekommen. Er scheint schon neugierig zu sein, und eigentlich will er auch haben was ich ihm anbiete, aber solange ich da noch 'dranhänge' traut er sich nicht so recht. Wenn er mir dann tatsächlich etwas entgegenkommt und sich sogar aus seiner Starre löst ist er dann aber auch ratzfatz wieder verschwunden. Es scheint als könne er dann seinen eigenen Mut und seine Kühnheit gar nicht fassen und muss dann vor lauter Aufregung erstmal ein Schläfchen halten!


      Wie gesagt, ich übe mich in Geduld und übe jeden Tag mit ihm. Aber ich habe nun schon soviel versucht, und finde einfach nichts, für das er sich mal traut.
      Wir hatten schon Mehlwürmer, Walnüsse (seine Lieblingsnüsse), stark riechendes Obst wie Erdbeere, Orange, Himbeere, Apfel, Kirsche. Auch mit Granatapfelkernen und halbierten Trauben habe ich mein Glück versucht. Ebenso mit seinem aktuellen Lieblingsgemüse Gurke. Bananenchips konnten den Bann nicht brechen. Mit verschiedenen Ähren hab ich es auch versucht.
      Arthas aber bleibt skeptisch und wir kommen an diesem Punkt im Moment nicht weiter.


      Der kleine Mann ist jetzt fünf Wochen bei mir. Natürlich will ich nicht zuviel erwarten, ich bin da wohl noch von Azog verwöhnt, der schon nach 5 Tagen durchs Gitter aus der Hand gefressen hatte.
      Ich kann und will Arthas natürlich nicht zwingen, mir zu vertrauen. Das muss er selbst entscheiden. Ich versuche meinem Schatz Anreize zu bieten, aber ehrlich gesagt bin ich momentan mit meinem Latein am Ende.


      Ich überlege auch schon die ganze Zeit, ob Freigang unserem Problem vllt die entscheidende Starthilfe geben könnte. Allerdings wollte ich mit Arthas, da er eben so schüchtern ist, mindestens die vollen 8 Wochen warten, bevor wir es das erste Mal miteinander wagen. Eigentlich hatte ich es mir sogar zum Ziel gesetzt, ihm Freigang zu gewähren, sobald er sicher etwas durchs Gitter annimmt. Aber ich will ihn auch nicht unnötig zu mehr Knast verdonnern, als notwendig ist.


      Ich hoffe ihr seid gewillt mir trotz des leidigen Themas mit Rat und Tat zu Seite zu stehen :)


      Vielleicht habt ihr ja noch Tipps für mich.


      Brauche ein wenig Motivation und Beistand :)




      Liebe Grüße,
      Nadja



      :dance2:
      Leider kann man nicht viel gegen Angsthasen machen... 2 Tipps bzw. Tricks fallen mir jedoch ein.

      1. Versuchs mal mit Mehlwürmern ;) Die müssen sowieso an dein Hörnchen verfüttert werden, und sind dsas perfekte Lockmittel... damit kann ich meinen Chuck sogar rauslocken, wenn er gar keine Lust auf mich hat ;)

      2. Der Freigang kann wunder bewirken.. zumindest wars bei mir so. Ich würde noch ca. 1-2 Wochen warten und dann Auslauf anbieten.
      Mein Chuck war zum Beispiel sehr scheu, und hat nach 4 Wochen Freigang bekommen. Anfangs noch sehr ängstlich, ist er nur ganz vorsichtig mal kurz herausgeklettert und ist auf den Käfig rauf und saß da... eine Woche später sprang er schon voller Freude durchs Zimmer... auch seine "Angst" vor mir verschwand immer weiter.
      Ich kann nicht sagen, ob auch bei deinem Hörnchen ein solches Verhalten eintritt... bei mir hats aber auf jeden Fall geholfen!
      Das wird noch, manche Halter füttern einen leeren Käfig, weil sie ihr Hörnchen nicht zu Gesicht bekommen. Dass er erstarrt oder Angst bekommt, wenn du dich bewegst, wird vergehen. Irgendwann fasst er Vertrauen.

      Auch wenn viele Hörnchen erst zahm werden, wenn sie Freilauf haben, solltest du den Mindestarrest einhalten - sonst rächt sich das später. ;)
      Schöne Grüße von Eva und Martin aus Köln :hallo:

      Sid April 2006 - August 2008† Manny August 2008 - Juni 2009† Gina Frühjahr 2005 - Oktober 2011†

      Hallo Nadja,
      wie meine Vorgänger schon schrieben kann es durchaus sein, das er beim Freilauf seine Scheu verliert. So wie ich das sehe hast du ihn seit 5 Wochen ;) also ich würde mir am WE mal viel Zeit nerhmen und ihn raus lassen. ;)
      Weißt du wann er ungefähr schlafen geht????? Dann öffne ihm 1-2 Stunden vorher die Tür. Dann ist die Wahrscheinlichkeit das er, wenn er müde ist, von selbst in die Voli geht. ;)

      Viel Glück :thumbup:
      Herzliche Grüße
      Lupinchen
      Zuerst einmal: Ist es nicht toll, dass die Kleinen alle so verschieden sind? Ich liebe das sehr an ihnen. Alle kleine Unikate und nicht zu ersetzen :)

      Dein Kleiner verhält sich völlig normal und eben einfach nur anders als sein Vorgänger. Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass er rumturnt, wenn Du im Raum bist und sich nicht immerzu versteckt. Das wäre dann viel schwerer für Euch beide.
      Wenn Du ihn demnächst rauslässt, wird er sicher nach einer Weile zu Dir kommen, weil er - wenn Du etwas entfernt sitzt offenbar Vertrauen hat. Er ist also ein "Ich komm auf Dich zu, wenn ich soweit bin" - Hörnchen; keines, dass es genau andersherum mag. Das kommt dann, wenn er zu Dir auch in der Nähe Vertrauen gefasst hat. :)
      Ein gravierender Unterschied, wenn Du vorm Gitter stehst ist nicht nur, dass Du so nah und groß bist, sondern auch, dass Du ihn ganz sicher anguckst. Und das ziemlich nah! Manche Hörnchen mögen es gar nicht, wenn sie sich so beobachtet fühlen & haben eigentlich auch allen Grund dazu, dann zu fliehen. Da ist der Instinkt einfach noch stärker ausgeprägt. Du musst Dir das so vorstellen: Jedes Tier, dass ein Hörnchen ( in Freiheit ) fixiert, will es schlicht .. na? Genau: Fressen! Also heißt es kämpfen oder abhauen und Land gewinnen für den Kleinen.
      Was Du probieren könntest ist, es nicht direkt anzugucken, ( also nur aus dem Augenwinkel ) wenn Du ihm etwas anbietest. Außerdem könntest Du Dich kleiner machen - also hinsetzen. In seiner Nähe sitzen und Dich mit etwas anderem beschäftigen ( lesen und ihn "heimlich" beobachten ) hilft bei manchen auch.
      Ein dritter Tipp wäre, ihm immer zur selben Zeit, oder mit einem Ritual verbunden, etwas geben. Sodass er lernt, wenn das passiert, dann folgt das, usw.. Rituale, und erkennen einer Situation, geben Sicherheit.

      Ansonsten schließe ich mich meinen Vorschreibern an. Ich würd ihm am Wochenende mal das Türchen öffnen und selbst entscheiden lassen, ob er näher kommen möchte. Wahrscheinlich wird er erst mal in Volinähe bleiben, aber mit der Zeit immer mutiger werden, wie auch @-max- schrieb.

      Viel Spaß Euch weiterhin und freu Dich, dass er so ein aufgewecktes Kerlchen ist. :dance:
      Sieh das, was er ist, nicht dass, was er nicht ist; das macht vieles schöner. :)
      So, zunächst einmal möchte ich euch danken, dass ihr euch meinem 'Gejammer' annehmt :D

      @ Fips

      Also das mit dem Hinsetzen mache ich sowieso und habe auch schon öfter versucht, ihn dabei nicht anzustieren, weil ich mir dachte, dass mir das wohl auch nicht gefallen würde.
      Ich sitze dabei auch nicht direkt vor den Gittern sondern so weit entfernt, dass ich mit Arm und Hand bequem drankomme, ohne dass mir der Arm dabei abstirbt :D
      Dennoch bleibt der kleine Fratz misstrauisch, aber wie gesagt, immerhin die Hälfte des Weges hatte er sich ja schon vorgewagt.
      Das mit dem Ritual ist gar keine schlechte Idee, muss ich mir mal überlegen, wie wir zwei da übereinkommen können :dance2:


      ____________



      Ich könnte mir auch vorstellen, dass unsere räumliche Situation dem Kleinen vllt noch Unbehagen bereitet, da ich mit ihm derzeit in einer WG wohne, in der wir beide leider nicht so viel Platz haben, wie wir evtl bräuchten. Arthas und ich leben somit momentan leider auf recht engem Raum, ergo muss ich leider häufig und dann immer direkt an seiner Voli vorbei.
      Aber dies wird sich dann mit der neuen Wohnung ändern, denn dort wird der kleine Mann dann mitsamt neuer Voli ins Wohnzimmer kommen, wo er dann wenn er will auch ein bisschen mehr für sich sein kann. Dies liegt aber leider noch ein bis zwei Monate in der Zukunft.

      Nun aber zum Freilauf, meint ihr wirklich, dass ich ihn diese Woche dann schon rauslassen soll, oder soll ich nicht lieber noch warten bis die 6 oder sogar 8 Wochen voll sind?
      Ich meine, nicht dass ich den Kleinen nicht liebend gerne jetzt schon rauslassen würde. Allerdings habe ich etwas Angst, dass (sofern er sich überhaupt schon raustrauen würde) er dann evtl panisch reagiert oder so und ich unsere Beziehung dadurch belasten könnte, anstelle einer Verbesserung. Oder sehe ich das zu dramatisch ?


      Liebe Grüße
      Nadja
      :dance2:
      Ich hatte jetzt nicht auf dem Schirm, dass du ihn schon seit dem 20. Mai hast. 8)

      Solange du ihn beim Freilauf nicht bedrängst, hat er keinen Grund, panisch zu reagieren. Du musst halt nur einen Zeitpunkt wählen, zu dem du in Ruhe abwarten kannst, bis er wieder in die Voliere geht und du musst auch sicher stellen, dass nicht ausgerechnet in dieser Zeit einer deiner Mitbewohner meint, dich besuchen zu müssen. ^^
      Schöne Grüße von Eva und Martin aus Köln :hallo:

      Sid April 2006 - August 2008† Manny August 2008 - Juni 2009† Gina Frühjahr 2005 - Oktober 2011†

      Nach 4 Wochen dürfte der Auslauf kein Problem sein... Natürlich schadet eine längere Arrestzeit auch nicht, aber mit den 4 Wochen ist man schonmal gut bedient ;)

      Wichtig ist nur, dass du das Zimmer Hörnchensicher machst. Dazu kannst du auf der Infopage mehr lesen.
      Und du brauchst Zeit... es kann gut sein, das er nämlich nicht wieder freiwillig in den Käfig zurück will.

      Sonst würde ich mir da erstmal keine Sorgen machen... Käfig auf, hinsetzen und Geduld haben. Der Rest kommt von alleine :)

      Azog schrieb:

      Sooooo dann ist morgen also der große Tag :)


      Heute wird das Zimmer nochmal gründlich inspiziert, aufgeräumt und gesichert; neue und frische Lockmittel und Leckerbissen besorgt.
      Und morgen kanns dann losgehen!


      Hui, ich bin jetzt schon total aufgeregt :D


      Ich würde nicht zu viel erwarten.
      Da deine kleine ein richtiger schisse ist :D, wird sie wohl nur langsam und vorsichtig rausgehen... wenn überhaupt.

      Es kann auch gut sein, dass du den Käfig aufmachst und dein Hörnchen nur ängstlich und verwirrt dasitzt... so wars bei mir am ersten Tag...
      Wenn Dein kleiner so ein Angsthase ist,
      würde ich ihn noch nicht den Freigang gewähren. Da der Raum noch
      größer ist um dir auszuweichen. Es kann sein, das er sich irgendwo
      versteckt und Du ihn dann eventuell hervor holen musst, um ihn wieder
      in die Voliere zu bekommen. Um dies zu vermeiden, würde ich erst das
      Vertrauen in der Voliere aufbauen und ihm dann den Freilauf gewähren,
      da hat er mehr Freude, da er keine Angst vor Dir haben muss. Der neue
      Raum ist ihm ja auch noch fremd und dann bist Du wenigsten da als
      seine Bezugsperson.


      LG Fibi

      Fibi schrieb:

      Wenn Dein kleiner so ein Angsthase ist,
      würde ich ihn noch nicht den Freigang gewähren. Da der Raum noch
      größer ist um dir auszuweichen.


      Genau das ist ja der Grund, dass viele Hörnchen dann mutiger werden. Sie können selbst entscheiden, ob sie dem Menschen näher kommen wollen, oder nicht & fühlen sich nicht bedrängt. Wir würden das nicht empfehlen, wenn wir nicht schon gute Erfahrungen gemacht hätten. :)

      Fibi schrieb:

      Es kann sein, das er sich irgendwo
      versteckt und Du ihn dann eventuell hervor holen musst, um ihn wieder
      in die Voliere zu bekommen.


      Damit er sich nicht versteckt, empfehlen wir ja unter anderem das Verschließen von Versteckmöglichkeiten. Das gehört dazu ein Zimmer Hörnchensicher zu machen. Außerdem ist es oft so, dass sie anfangs in der Nähe der Voliere bleiben um schnell den Rückzug ins gewohnte Terrain antreten zu können.
      Erschrecken darf man den Kleinen natürlich nicht, & ne Portion Gelassenheit und Zeit gehört nunmal dazu. Aber das weiß @Azog. :)

      Wir würden es nicht empfehlen, wenn wir nicht davon ausgingen, dass dem Kleinen der Mut mit der Neugier gleichermaßen wächst. :dance:

      Hörnchen sind da anders als soziale Tiere wie Hunde zum Beispiel. Hunde brauchen das Vertrauen zum Halter. Ein Hörnchen braucht eigentlich nicht mal den Halter - auch wenn es sich hart anhören mag.

      Nur Mut @Azog!
      Und wenn was ist, ist ja meist jemand hier, den Du auch während des Auslaufs fragen kannst. :)
      Mein Spikey ist auch erst etwas aufgetaut als er Freilauf bekam. Er wurde allerdings in den sechs Jahren, die er bei mir war nie so wirklich zahm. Futter hat er kaum mal aus der Hand genommen. Aber er kam mir beim Freilauf definitv näher als in der Voli - ich wurde sogar öfters mal überquert. Nur das wieder Einsperren war anfangs etwas schwierig, da er sich bei jeder Bewegung von mir erstmal irgendwo verkrümelt hat. Ich hab dann eine Schnur so an der Volitür befestigt, daß ich sie zuziehen konnte wenn er drin war ohne mich quer durchs Zimmer bewegen zu müssen.
      Wenn ich ihn wirklich erst hätte rauslassen wolllen wenn er zahm ist, hätte er die ganzen sechs Jahre in der Voli verbringen müsen!
      Spikey hat übrigens über eine Woche gebraucht, bis er durch die Volitür nach draußen ist.
      Du mußt aber schon reichlich Zeit einplanen, damit du warten kannst bis er von selbst wieder reingeht und du ihn nicht scheuchen oder einfangen mußt. Auch würde ich ihm anfangs nur drinnen Futter anbieten - dann muß er nämlich irgendwann wieder rein. Wenn er sicher immer wieder zurück in seine Voli geht kannst du ihn dann natürlcih auch draußen füttern.
      Hallo Fips!


      Damit habe ich keine Erfahrung, da ich
      zum Glück immer sehr zahme Streifenhörnchen hatte. Doch wenn ihr
      damit gute Erfahrungen gemacht habt und sie dadurch mutiger wurden,
      nehme ich diesen Tipp auch gerne DANKEND an. Jetzt momentan brauche
      ich es nicht selbst, doch meine Freundin, die jetzt den kleinen
      Felino aufgenommen hat. Sie könnte diesen Rat auch sehr gut
      gebrauchen. Der kleine ist auch etwas schüchterner. LG Fibi
      Ich habe hier auch so eine Schissbuchse. Elvis ist jetzt fast ein Jahr bei uns und sobald wir uns der Voli nähern, zack wech ist er. Nichts desto trotz genießt er trotzdem seinen Auslauf, macht halt immer nen Bogen um uns rum, ausser wir liegen mucksmäuschenstill da, dann kann es schon mal sein das er über eine Hand flitzt oder so.

      Aber das was du schreibst hört sich schon mal super an. Wir haben nach 5 Wochen nicht wirklich viel von Elvis gesehen. Also nur Mut, dat mit dem Auslauf wird schon.
      Aloha von Tante Mandy, Psycho und der Rasselbande

      In ewiger Liebe Che 2005 - 28.06.2012 in unseren Herzen wirst du ewig weiterleben . Bitte verzeih mir Elvis 2009 - 29.08.2014 ;(

      Nur tote Fische schwimmen mit den Strom
      Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

      SAVE YOUR ANIMALS

      Es kann ja nicht immer regnen
      Seien wir realistisch, versuchen wir das unmögliche (Che Guevara)
      So ihr Lieben!

      Heute haben wir es also mal mit dem ersten Freigang versucht!

      Heraus getraut hat sich mein Süßer zwar noch nicht. War aber trotzdem ein sehr unterhaltsamer und super schöner Tag.
      Zunächst war der kleine Mann erstmal sehr verwirrt, warum die Mama jetzt sein Törchen da sperrangelweit offen stehn hat.
      Dann ist er plötzlich ganz munter geworden, hat in seiner Voli rumgewerkelt, hat gefuttert und getrunken wie ein Verrückter, als würde er sich für eine große Reise wappnen (da hatte ich ja schon Hoffnung :P)
      Hat sich auch seine Bäckchen vollgestopft und mich angesehen, und mir zu verstehen gegeben, dass er grade sehr beschäftigt sei.
      Immer wieder ist er um die offene Türe herumgehüpft und getänzelt und schnupperte vorsichtig.

      Sichtlich erschöpft von der Aufregung des ersten Versuchs legte er sich dann alsbald zu einem Erholungs- und Verarbeitungsschläfchen darnieder.

      Nachdem ich ihn dann gut eine Stunde nicht mehr zu Gesicht bekam, beschloss ich, es für heute gut sein zu lassen und schloss das Tor.

      Einige Zeit später wieder erwacht, fand ich meinen kleinen Arthas vor dem (nun geschlossenen) Türchen sitzen, mit völlig entgeistertem und empörtem Gesichtsausdruck, als könne er die Welt nicht mehr verstehen :)



      Soviel zu unserem ersten Versuch!

      Werde es weiter versuchen :) und ich bin fest davon überzeugt, dass mein Kleiner noch viel zutraulicher werden wird :love:




      Grüße
      Nadja
      :dance2: